Le Lion d’Angers: Spitzen unverändert nach dem Cross, Deutsche auf dem Vormarsch bei den Siebenjährigen

(© www.toffi-images.de)

An Platz eins in der jeweiligen Altersgruppe hat sich nach dem Gelände heute bei den Weltmeisterschaften der jungen Vielseitigkeitspferde in Le Lion d’Angers nichts verändert. Aber bei den Siebenjährigen holen die Deutschen auf.

Bei den Sechsjährigen kam ein Großteil der Starter heute nicht nur ohne Hindernis-, sondern auch ohne Zeitfehler ins Ziel. Entsprechend teuer war es, wenn man dann doch ein paar Sekunden über der erlaubten Zeit war. Das bekamen unter anderem Bundeschampion Costbar und seine Reiterin Marina Köhncke zu spüren. Doch dazu später.

An der Spitze ist alles unverändert. Izzy Taylors Monkeying Around bewies, dass ein Hannoveraner v. Bertoli W-Donnerhall nicht nur auf dem Viereck, sondern auch im Cross eine gute Figur machen kann. Sie führen das Feld weiterhin mit ihrem Dressurergebnis von 37,6 Minuspunkten an.

Dahinter folgt wie zuvor Paul Tapner (AUS) auf Bob Chaplin v. Cashell für das Deutsche Sportpferd (38,1). Dritter sind nun nicht mehr Sarah Bullimore und Corouet, sondern die Irin Elizabeth Power auf dem ISH-Wallach The Entertainer v. Omar. Wobei beide Paare genau 41 Minuspunkte auf dem Konto haben. Das dürfte morgen ein spannender Kampf um Bronze werden!

Ihren neunten Platz konnten Rebecca-Juana Gerken und Day of Glory verteidigen. Die selbst gezogene Connor-Tochter kam ebenfalls fehlerfrei durch den Cross. Damit sind sie derzeit bestes deutsches Paar.

Stephanie Böhe und der Trakehner Amazing Prince haben sich mit einer Null-Runde um zwei Plätze verbessert und sind nun 19. Marina Köhncke und der Holsteiner Clarimo-Sohn Costbar hingegen kamen mit 2,4 Zeitfehlern ins Ziel und rutschten dadurch von Rang zwölf auf 20.

Siebenjährige

Bei den Siebenjährigen konnten Neuseelands James Avery und der Holsteiner Vitali v. Contender-Heraldik xx ihre Führung nach der Dressur trotz 1,6 Zeitfehlern im Gelände verteidigen. Mit nun 43,6 Minuspunkten liegen sie derzeit vor dem nach der Dressur noch viertplatzierten King Robert. Der von seiner Züchterin Mary King selbst vorgestellte Chilli Morning-Sohn aus Kings Vier-Sterne-Siegerin Kings Temptress beließ es bei seinem Dressurergebnis von 44,3 Minuspunkten.

Mit nur einem Zehntel Punkte Abstand folgt der Australier Christopher Burton auf einem weiteren Holsteiner, dem Larimar-Sohn Lawtown Boy. Knapp ist auch der Abstand zu dem Viertplatzierten, dem Franzosen Astier Nicolas im Sattel von Alertamalib’or: zwei Zehntel Punkte.

Und dann kommt auch schon das beste deutsche Paar: Sophie Leube auf der DSP-Stute Jadore Moi v. Conthargos. Nach der Dressur waren sie noch Achte mit ihren 45,4 Minuspunkten. Nun gehen sie als Fünfte ins Abschlussspringen.

Ebenfalls verbessern konnten sich Frank Ostholt und Jum Jum, ein selbst gezogener Jaguar Mail-Sohn, der sich mit einer fehlerfreien Geländerunde von Rag zehn auf sieben vorkämpfte (46,2).

Jörg Kurbel und A Best Friend hatten 1,2 Zeitfehler (Rang 24), Heike Jahncke und Mighty Spring blieben null (Rang 25). Bei Andreas Dibowski und Belfast wurden es 3,6 Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung (Platz 29) und bei Felix Etzel mit Quidor waren es insgesamt 35,6 Minuspunkte im Gelände nach einer Verweigerung.

Stephanie Böhe und Classic Royetta, die nach der Dressur mit 44,2 Minuspunkten noch in Medaillennähe lagen, gaben nach einer Verweigerung auf. Nicolai Aldinger und Queeny schieden aus.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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