Neu in 2019: Fünf Sterne in der Vielseitigkeit

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Vielseitigkeit in Luhmühlen (© www.toffi-images.de)

Formal gesehen geht’s rund in der Vielseitigkeit. Seit diesem Jahr gibt es das neue Dressurbewertungssystem. Ab dem kommenden Jahr wird es neue Bezeichnungen und mehr Sterne für internationalen Prüfungen geben.

An den Anforderungen in den internationalen Vielseitigkeitsprüfungen wird sich nichts ändern, wohl aber an deren Bezeichnungen. Waren bisher die Viersterne-Prüfungen – von denen es lediglich sechs weltweit gibt (Luhmühlen, Badminton/GBR, Burghley/GBR, Kentucky/USA, Pau/FRA und Adelaide/AUS) – das absolute Toplevel, werden diese Prüfungen ab 2019 fünf Sterne tragen. Auch die unteren Klassen bekommen einen zusätzlichen Stern. Grund für diese Änderung: Es wird eine neue unterste internationale Klasse eingeführt, etwa dem nationalen A-Niveau entsprechend. Diese wird dann einen Stern erhalten. 

Zweite Änderung 
Bisher stand das Kürzel CCI (Concours complet international) für eine Langprüfung, CIC für eine Kurzprüfung. Daraus wird künftig ein einheitliches CCI mit einem zusätzlichen L (für long, lang) oder S (für short, kurz). Ein CCI2* wird also ab 2019 ein CCI3*-L, aus dem CIC1* wird ein CCI2*-S.
„Auch wenn sich im Grunde inhaltlich fast nichts verändert hat, müssen sich die Beteiligten gedanklich erst einmal umstellen. Ganz zu schweigen vom Aufwand für die diversen IT-Systeme. Wir hätten daher auch darauf verzichten können, hoffen aber, dass sich das neue System schnell einspielt“, sagt Philine Ganders-Meyer, Vielseitigkeits-Koordinatorin des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) stellt im Herbst ihre Listen um, die FEI-Terminliste soll automatisch korrekt angezeigt werden. 

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