Pau: Erster 5*-Sieg für Tom McEwen

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Sieger im CCI5*-L in Pau 2019: Tom McEwen und Toledo de Kreser (© Nicolas Hodys)

Tom McEwen hat das CCI5*-L in Pau gewonnen. Es ist er erste Triumph auf diesem Niveau für den Briten. Auf ihn folgten zwei Australier im Klassement. Andreas Dibowski wurde Achter.

Nach der Dressur in Führung, im Gelände nur zwei Sekunden über der Zeit und im Parcours fehlerfrei: Der Brite Tom McEwen hat in eine Start-Ziel-Sieg das CCI5*-L im französischen Pau für sich entschieden. Mit 25,7 Fehlerpunkten setzte er sich klar vom Feld ab. Mit dem Franzosen Toledo de Kreser v. Diamant de Semilly stand er mit mehr als zwei Springfehlern Abstand auf dem Podest. „Mein Pferd war fantastisch, ich musste nur aufpassen, dass die Galoppsprünge passten.“

Nicolas Hodys

Zweiter beim CCI5*-L in Pau 2019: Shane Rose (AUS) und Virgil (© Nicolas Hodys)

Zweiter wurde der in England lebende Australier Chris Burton mit der beim Springpferdezuchtverband Oldenburg International registrierten Quality Purdey v. Quality-Leonid. Das Paar kam auf 33,8 „Miese“, nachdem eine Stange im abschließenden Parcours fiel. Damit rangierte er vor seinem Landsmann Shane Rose, der den jährigen Virgil v. Vivant gesattelt hatte. Rose, 34,6 Strafpunkte, dankte als erstes seiner Frau. Sie war mit den vier Kindern in Australien geblieben, während ihr Ehemann in Frankreich durch den Geländekurs ritt.

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McEwen führt weiterhin nach Gelände beim CCI5*-L in Pau

Gleich zwei Stangen fielen bei Alexander Bragg und Zagreb, nach dem Cross noch auf Rang zwei. Und auch Weltmeisterin Rosalind Canter, die sich nach der Babypause zurück auf 5*-Niveau meldete, hatte zweimal Pech im Parcours. Mit Zenshera v. Guidam wurde sie Fünfte (41,2), Bragg Vierter (36,8). Hinter den beiden Briten wurde der Luhmühlen-Sieger Tim Price (NZL) mit Ascona mit seinem Dressurergebnis (44,6) Sechster.

Bester Deutscher war Andreas Dibowski mit Butts Avedon. Nach zwei Abwürfen und 1,6 Zeitfehlern landete die Kombination aus der Lüneburger Heide auf dem achten Rang (56,8) hinter dem Australier Kevin McNab und Don Quin (49,2).

Die Ergebnisse finden Sie hier.

Drama für Felix Vogg

Schlimm endete der Geländetag in Pau für den Schweizer Felix Vogg. Am letzten Wasserkomplex stürzten er und sein elfjähriger Wallach Archie Rocks so schwer, dass das Pferd sich eine Fraktur des Schulterblatts zuzog. Wie die Schweizer Internetseite pferdewoche.ch berichtet, war er ins Straucheln gekommen und dabei mit einem anderen Hindernis kollidiert. Ihm war nicht mehr zu helfen. Die Tierärzte mussten ihn vor Ort erlösen.

Archie Rocks steht seit diesem Jahr im Stall von Felix Vogg. Zuvor wurde er von dem US-Amerikaner Bruce Davidson geritten. Mit Vogg gehörte er unter anderem zum Team, das bei den Europameisterschaften in Luhmühlen Rang acht belegte. Die beiden galten als Kandidaten für die Olympischen Spiele 2020.

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