Vielseitigkeit in Langenhagen abgesagt

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Liebevoller Aufbau, familiäre Atmosphäre – es wäre jammerschade, wenn das Turnier in Langenhagen nicht mehr stattfinden würde! (© Roßbach)

Das Vielseitigkeitsturnier in Langenhagen-Twenge ist ein Highlight im Turnierkalender der Buschreiter. Dieses Jahr kann es allerdings nicht stattfinden.

Veranstalter Marc Münkel vom gastgebenden Verein für Vielseitigkeitsreiterei e.V. führt zweierlei Gründe an, weshalb die Vielseitigkeit in Langenhagen im September nicht stattfinden kann. Zum einen seien dafür die gestiegenen Kosten verantwortlich. Sie machten die Turnierdurchführung zu einem „untragbaren finanziellen Risiko“ für den Verein. Das sei der Vorstand „in Hinblick auf einen verantwortungsvollen Einsatz unserer Mittel nicht bereit, einzugehen“.

Das sei aber nicht der einzige Grund. Es habe „erhebliche Unstimmigkeiten“ bei den letzten beiden Mitgliederversammlungen gegeben. Zudem hätten sich personelle Veränderungen im Vorstand ergeben. Das Organisationsteam unterliege daher zwangsläufig einem Wandel. „Da sich dieser momentan sehr stark zeigt und wir zudem noch internen Spannungen unterliegen, haben wir festgestellt, dass wir als Verein einer Neuausrichtung bedürfen.“

Stellt sich die Frage, was denn das nun für die Zukunft des Turniers heißt. Dazu sagt Münkel: „Somit ist uns wichtig, dass wir all unsere Kräfte wieder vereinen und neu ausrichten, damit wir im kommenden Jahr wieder mit vollem Einsatz eine Internationale Vielseitigkeit ausrichten können.“

In Langenhagen fanden in den letzten Jahren unter anderem das Finale des CDV-Cup und die Deutschen Amateur-Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter statt, die dieses Jahr in Münster-Handorf, parallel zu denen in Dressur und Springen, ausgetragen werden.

  1. Müller

    Die Veranstaltungen in Langenhagen-Twenge standen und fielen über Jahrzehnte mit dem Grundeigentümer der landwirtschaftlichen Flächen auf denen die Prüfungen veranstaltet wurden, den treuen Unterstützern und dem besonderen Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die beleidet waren, wenn sie nicht eingeteilt wurden.
    Hört man nun von „erheblichen Unstimmigkeiten“ sollte man als Vorstand diese erst einmal ausräumen bevor man in den Medien auf verschiedenste Art und Weise etwas lostritt.
    Dieses wünscht sich ein altes Gründungs- und Vorstandsmitglied.


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