Bundeschampionat 2020: Chin Tonic und Coby R gewinnen Quali der fünfjährigen Geländepferde

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Julia Krajewski und der damals fünfjährige ChinTonic in Luhmühlen 2020 (© Thomas Ix)

Die Spring- und Vielseitigkeitspferde bzw. -ponys eröffnen dieses Jahr die unter Corona-Bedingungen etwas anderen Bundeschampionate 2020. Es scheint, als müsse man Contendro nutzen, wenn man ein Vielseitigkeitspferd züchten möchte!

Der Contender-Sohn stellte nämlich sowohl den Sieger der ersten als auch den der zweiten Abteilung in der Qualifikation der fünfjährigen Geländepferde.

9,2 lautete heute die höchste Note des Tages, und die ging an den Hannoveraner ChinTonic unter Julia Krajewski. Bei ihm geht es auf der Mutterseite weiter mit Heraldik xx (Z.: Wolfgang Lutz). Wem das bekannt vorkommt – ChinTonic ist der Vollbruder zu Julia Krajewskis Chipmunk, der hier in Warendorf ja einst Bundeschampion wurde, ehe er eine internationale Karriere einschlug, die ihn nun in den Stall von Michael Jung und aufs Silbertreppchen bei der EM 2019 in Luhmühlen führte.

ChinTonic sieht aus wie eine kleinere, leichtere Ausgabe seines berühmten Bruders und überzeugte mit einer spritzigen, rhythmischen Galoppade und lässigem Springen. Über seinen Bruder sagte Julia Krajewski einst, er habe erst verstehen müssen, dass er nicht jedes Wasser überspringen soll. Auch ChinTonic machte einen Riesensatz ins kühle Nass, ließ sich dadurch aber überhaupt nicht irritieren.

Ebenfalls eine Siegerdecke trug der von Jérôme Robiné vorgestellte Coby R v. Contendro-Hotline aus der Zucht der Eltern des Reiters. Ihm gaben die Richter eine 9,1.

Weitere Pferde im „sehr guten“ Bereich waren der Westfale QC Flic Flac v. Follow Me-Quicksilber (Z.: Antje Mense-Bußmann) unter Kai-Steffen Meier auf Platz zwei der ersten Abteilung und der von Nicolai Aldinger präsentierte Holsteiner Crosby v. Cascadello-Hosco aus der Zucht und im Besitz von Hermann Hogreve, Zweiter der zweiten Abteilung.

Rang drei in der ersten Abteilung holte mit Wertnote 8,9 der gekörte hannoversche Prämienhengst Abraxas v. Araldik-Now or Never M (Z.: Manfred Schäfer), den Pia Münker für das Gestüt Fohlenhof vorstellte.

In der zweiten Abteilung lautete das drittbeste Ergebnis 8,8. Das erzielten gleich zwei Pferde: die OS-Stute Lagona v. Lavagon-Cartani (Z. u. B.: Theodor Sporkmann) mit Anna Lena Schaaf und El Mum v. Eldino-Samum xx unter Arne Bergendahl, der den Westfalen für seinen Vater Helmut vorstellte, der hier Züchter und Besitzer ist.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.