Fohlenauktion Station Hell: Kannan-Tochter Preisspitze

Fohlenauktion Stall Hell: Preisspitze v. Kannan-Quidam de Revel

Holsteiner Privatauktion: Internationale Top-Abstammungen machen das Rennen bei der Versteigerung der Station Hell.

Bei der dritten Auflage der privaten Fohlenauktion der Station Maas J. Hell und des Stalls Björn Nagel in Klein Offenseth bei Elmshorn erwirtschafteten 36 Fohlen einen Durchschnittspreis von 12.942 Euro. Damit hat sich die Veranstaltung im dritten Jahr zum dritten Mal in punkto Durchschnittspreis gesteigert. 18 Fohlen kosteten 10.000 Euro oder mehr, fünf davon waren ihren neuene Besitzern 20.000 Euro oder mehr wert. Eine wenig holsteinisch klingende Abstammung hatte die Preisspitze, ein für 31.000 Euro nach Polen verkauftes Stutfohlen v. Kannan-Quidam de Revel (Z.: Jan van Hamond, Fehndorf). Westfale mal Zangersheide lautete das züchterische Rezept des zweitteuersten Fohlens v. Comme il Faut-Taloubet Z (Z.: Klaus Grothmann, Brunsbüttel). Beide Hengste gingen parallel beim CSIO Barcelona. Das Hengstfohlen blieb für 30.000 Euro in Deutschland. In die Ukraine gelangte das Fohlen auf Platz drei im Preisgefüge, ein im April geborenes Hengstfohlen v. Casall-Contender, aus dem Holsteiner Stamm 18A2 bei Jens Böckenhauer in Boostedt gezogen.

„Die Erlöse haben eine Tendenz bestätigt, die sich bereits bei voran gegangenen Fohlenauktionen, wie z.B. in Behrendorf und Elmshorn gezeigt hat“, bilanzierte Organisator Herbert Ulonska im Vergleich zu den Fohlenauktionen des Holsteiner Verbands, „Fohlen werden wieder nachgefragt und zu höheren Preisen als in den Vorjahren veräußert.“