Hannover: Die Trakehner Champions 2015

Die für Dänemark reitende Kristin Möller mit Dressurpferdechampion Pequinet und Frank Ostholt auf Herbstnacht.

(© Die für Dänemark reitende Kristin Möller mit Dressurpferdechampion Pequinet und Frank Ostholt auf Herbstnacht.)

Die Trakehner Champions 2015 sind ermittelt und müssen, wenn die Wertnoten Rückschlüsse zulassen, den Vergleich mit den anderen Zuchtgebieten nicht scheuen.

Bei den Springpferden setzte sich dank eines 8,8-Sieges in der letzten Wertungsprüfung, einer Springpferdeprüfung der Klasse M, die von Vielseitigkeitsmannschaftsolympiasieger Frank Ostholt vorgestellte Herbstnacht v. Insterburg-Bartholdy durch (Z.: ZG Karp).

Trakehner Championesse der Dressurpferde 2015 wurde Pequinet v. Prinz K3-Silvermoon unter Kristine Moeller. Die Stute stammt aus Luxemburg, aus der Zucht und dem Besitz von Jens Thorsen vom Gestüt Pallerhaff.

Reitpferde

Der Name des Pferdes dürfte ausdrücken, was Vanessa Kempkes empfand, als sie ihre Runde in der Reitpferdeprüfung der dreijährigen Stuten und Wallache beendet hatte: Pure Freude. So heißt die Shapiro-Goldschmidt-Tochter von Züchterin Marion Essing, die heute mit Höchstnoten das Viereck verließ – je 9,5 in Trab und Galopp, 9,0 von beiden Fremdreitern und schließlich je die 8,0 für Schritt, Ausbildung und Exterieur. Machte insgesamt eine 8,79.

Sie verdrängte die seit diesem Jahr bei Helen Langehanenberg in Ausbildung befindliche Millennium-Vollschwester Mille Grazie v. Easy Game-Ravel (Z.: Dr. Bettina Bieschewski) auf den Silberrang. Hier saß Franziska Beckmann im Sattel. Die Noten: Trab 9,5, Galopp 8,0, Schritt 8,5, Ausbildung 8,0, Exterieur 9,0, Fremdreiter 8,0 und 7,5. Machte insgesamt eine 8,36.

Fleur v. Kentucky-Grafenstolz reihte sich unter Sophie Grieger als Dritte ein. Sie erhielt eine 9,0 fürs Gebäude und von einem Fremdreiter eine 8,5. Alle anderen Teilnoten lauteten glatt „Gut“, was unter dem Strich eine 8,21 ergab.

Eines der siegenden Paare bei den dreijährigen Hengsten: Julia Watzek und Indesign.

Eines der beiden siegreichen Paare bei den dreijährigen Hengsten: Julia Watzek und Indesign. Foto: www.sportfotos-lafrentz.de (© Eines der siegenden Paare bei den dreijährigen Hengsten: Julia Watzek und Indesign.)

Bei den dreijährigen Hengsten gab es gleich zwei Sieger mit je 8,71: zum einen den gekörten Vapiano v. Kentucky-Easy Game vom Gestüt Hohenschmark. Anna-Sophie Fiebelkorn stellte ihn vor, ihr zweiter Landeschampion in dieser Saison nach Fürst William bei den Oldenburgern. Vapiano erhielt eine 8,5 im Trab, die 9,5 im Galopp, eine 8,0 im Schritt, die 9,0 im Bereich Ausbildung, 8,5 fürs Gebäude sowie die 9,0 und 8,5 von den Fremdreitern. An seiner Seite stand in der Siegerehrung Indesign v. Easy Game-Insterburg, den Julia Watzek für die Hengststation van Uytert vorstellte. Er überzeugte vor allem durch seine Rittigkeit, erhielt von beiden Fremdreitern eine glatte 9,0 sowie die 9,5 im Bereich Ausbildung von den Richtern. Das Gebäude wurde mit 8,0 bewertet, alle drei Grundgangarten mit 8,5.

Der Bronzemedaillengewinner musste sich ebenfalls nicht verstecken: Kiriakos v. Elfado-Ivernel aus dem Gestüt Tasdorf unter Hannes Lütt. Trab 8,0, Galopp, Schritt und Gebäude 8,5, Ausbildung 9,0 sowie 9,0 und 8,5 von den Fremdreitern summierten sich zu einer Durchschnittsnote von 8,57.

Die Konkurrenz der vierjährigen Stuten und Wallache ging an den Schimmel Perano v. Hofrat-Herzzauber mit Stephanie Leuenberger im Sattel. Er wurde von Bernd Eisenmenger gezogen und steht inzwischen im Besitz von Beate Langels. Die 8,5 in Trab und Galopp wurde ergänzt durch eine 9,0 in Schritt und Ausbildung, der 8,5 fürs Gebäude. Die beiden Fremdreiter vergaben die 8,5 und 9,0. Das ergab alles in allem auch hier eine Gesamtnote von 8,71.

Silber sicherte sich mit Hirtenglanz ein Sohn des All Inclusive aus einer Mutter v. Lord Luciano, der bei Veronika von Schöning zur Welt kam und von Kimberly Hinrichs vorgestellt wurde. Trab und Galopp erhielten ein glattes „Gut“, ein Fremdreiter vergab de 9,0, in den übrigen Bereichen schlug die 8,5 zu Buche. Machte insgesamt eine 8,43.

Die zweite Bronzemedaille für das Gestüt Tasdorf ging an die Stute Inclusive v. All Inclusive-King Arthur, die ebenfalls unter Hannes Lütt ging. Sie kam auf eine Durchschnittsnote von 8,36 (Trab 8,5, Galopp und Schritt 8,0, Ausbildung 9,0, Gebäude 8,0, Fremdreiter 9,0 und 8,0).

Schließlich waren da noch die vierjährigen Hengste. Hier setzte sich der von Björn Hanke gezogene Gut Saalhoff’s Eldorado v. Buddenbrock-Caprimond unter Nils Cohrs mit 8,64 an die Spitze. Auch von ihm waren die Fremdreiter begeistert – 9,0 und 9,5 lautete die Noten. Ein glattes „Sehr gut“ gab es auch im Bereich Gebäude, während Trab und Schritt die 8,0 und Galopp und Ausbildung eine 8,5 wert waren.

Hopkins v. Hofrat-Artistic Rock belegte Platz zwei mit Lydia Camp im Sattel und der Wertnote 8,29. Bei ihm lautete die Bewertung durchgehend 8,0 mit drei Ausreißern nach oben: dem Galopp (8,5) und den Fremdreiternoten (9,0 und 8,5).

Steffen Frahm steuerte den All Inclusive-Michelangelo-Sohn Scaglietti (Z.: Gestüt Tasdorf, B.: Trakehner Gestüt Staffelde) auf den dritten Rang mit 8,07 (Trab 7,5, Galopp 8,0, Schritt 8,5, Ausbildung 7,5, Gebäude 8,0, Fremdreiter je 8,5).

 

 

 

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