Hengststation Pape trauert um Davignon

Zwiesprache zwischen dem zwei- und dem vierbeinigen Chef in Hemmoor: Ingo Pape mit Davignon.

Zwiesprache zwischen dem zwei- und dem vierbeinigen Chef in Hemmoor: Ingo Pape mit Davignon. (© www.hengststation-pape.de)

Im gesegneten Alter von 28 Jahren hat der Gründungshengst der Hengststation Pape, Davignon I, Abschied genommen.

Auf ihrer Webseite schreibt Familie Pape, morgens sei Davignon noch zufrieden in seiner Weide spazieren gegangen und niemand habe geahnt, dass es das letzte Mal sein würde. Es sei eigentlich „ein tolles Ende für ein solch besonderes Pferd“. Aber trotzdem fiele der Abschied allen in der Familie sowie den Mitarbeitern schwer.

Davignon I hat die Hengststation Pape begründet. Entdeckt wurde er seinerzeit von Günter Pape, dem Vater des heutigen Chefs Ingo, der die Station heute mit seiner Frau Susan betreibt, die gebürtige Engländerin ist. Der Hannoveraner Hengst war ein direkter Sohn des großen Donnerhall aus der Piroschka v. Pik Bube-Diolen (Z.: Horst Rudnick). 1991 schloss er seine Hengstleistungsprüfung als Bester der Dressur und Zweiter insgesamt ab. Er selbst war bis zur Klasse M erfolgreich, widmete sich aber schwerpunktmäßig dem Deckgeschäft. Mit Erfolg. Seine Nachkommen haben gut 750.000 Euro verdient. Über 100 sind in der Dressur bis zur schweren Klasse erfolgreich, aber einige wenig auch im Springen. Unter anderem ist Davignon der Vater eines aktuellen Grand Prix Pferdes von Philipp Hess, Dave S, sowie von Uta Gräfs Duvalier. Züchterisch halten 30 gekörte Söhne und 654 eingetragene Zuchtstuten (88 davon mit Staatsprämie) das Erbe des Davignon lebendig.


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