Jetzt ist es offiziell: Kristina Ankerhold ab morgen Leiterin des Landgestüts Warendorf

Kristina Ankerhold ist ab 15. Februar 2018 neue Leiterin des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts_Foto Georg Frerich

Kristina Ankerhold, die neue Leiterin des Landgestüts Warendorf. (© Georg Frerich)

Es war ja schon sehr viel früher durchgesickert, aber nun gibt es auch eine offizielle Mitteilung zur neuen Leitung des Landgestüts Warendorf. Kristina Ankerhold ist die neue Frau an der Spitze.

Heute war Ankerhold zu einem Antrittsbesuch bei Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking geladen gewesen. Morgen ist offizieller Dienstbeginn. Die 41-jährige Kristina Ankerhold ist Pferdewirtin in zwei Fachrichtungen, „Reiten“ und „Zucht und Haltung“. Zudem hat sie Jura studiert und in den vergangenen Jahren in der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen gearbeitet. Sie ist im Sattel bis Grand Prix unterwegs und hat unter anderem mit Jürgen Koschel und Holga Finken zusammen gearbeitet.

Zu ihrem neuen Job sagt sie: „Ich freue mich auf die Aufgabe, das Nordrhein-Westfälische Landgestüt zukunftsfähig aufzustellen. Mein Ziel ist es, dass jeder Züchter bei der Hengstauswahl an das Landgestüt denkt.“

Der Fokus ihrer Aufgaben soll zukünftig auf der Entwicklung des Hengstbestands, der personellen Aufstellung des Landgestüts sowie den anstehenden Umbaumaßnahmen liegen.

Kehrt nun Ruhe ein im Landgestüt Warendorf?

Kristina Ankerhold ist die erste „richtige“ Besetzung des Gestütsleiter-Postens seit der Freistellung von der bisherigen Leiterin Susanne Schmitt-Rimkus, die schließlich zur Kündigung führte. Hintergrund waren Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, dass sowohl Schmitt-Rimkus als auch ihr Stellvertreter Bernd Gerdemann sowie Hauptberittmeister Peter Borggreve in unsaubere Geschäfte auf Kosten des Steuerzahlers verwickelt waren. Auch Gerdemann und Borggreve sind ihren Job los.

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