Maximilian Gräfe verlässt Holsteiner Verband, Crack mit Richard Vogel zum Bundeschampionat

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Crack unter Maximilian Gräfe (© Janne Bugtrup)

Richard Vogel bekommt ein neues Pferd in den Stall, den Holsteiner Hengst Crack, den er im August auch beim Bundeschampionat vorstellen soll. Cracks bisheriger Reiter verlässt den Verband.

Im Juli zieht der nun sechsjährige Holsteiner Verbandshengst Crack v. Cornet Obolensky auf das Hofgut Dagobertshausen, wo Richard Vogel seine weitere Ausbildung übernehmen soll. So lange soll er den Züchtern noch im Frischsameneinsatz über die Station Elmshorn zur Verfügung stehen, danach dann über TG.

Der Schimmel konnte sich unter Maximilian Gräfe mit einer 8,8 fürs Bundeschampionat qualifizieren. In Warendorf soll ihn nun Richard Vogel präsentieren. Der freut sich auf seinen Neuzugang: „Ich freue mich zum einen sehr darauf, ein solch interessantes Pferde auf seinem Weg zum Bundeschampionat begleiten zu dürfen. Anderseits ehrt mich das Vertrauen der Holsteiner Züchter, das mir mit dieser Aufgabe entgegengebracht wird.“

Maximilian Gräfe geht

Schon seit einer Weile steht fest, dass Maximilian Gräfe den Beritt der Verbandshengste abgeben wird. Er will sich beruflich verändern und seine Ausbildung zum Physiotherapeuten für Pferde abschließen. Er sagt: „Mein Ziel ist es, einmal für eine Handvoll interessante Berittpferde eine ganzheitliche Betreuung mit Ausbildung und Physiotherapie anzubieten.“ Darüber hinaus war er auch schon bislang als Trainer im Einsatz. Seine Tätigkeit für die Holsteiner endet nach dem Landeschampionat.

Neuer Bereiter der Verbandshengste wird der Italiener Massimo Bonomi, der schon bei U21-Europameisterschaften und Fünf-Sterne-Turnieren am Start war. Er war in verschiedenen Sportställen im Einsatz, etwa im Gestüt Eichenhain, besser bekannt als Oak Grove Stud, mit Harm Lahde, bei Sören von Rönne und dem Schweizer Urs Fäh. Er reitet schon länger die Hengste Keaton, Charaktervoll und Caracho und soll nun auch die anderen Pferde übernehmen. Unterstützt wird er dabei von Roberto Iewa, der ebenfalls Italiener und neu beim Verband ist.