Münster: Winter Auktion mit deutlicher Steigerung des Durchschnittsspreises, F-Blut teuer

Die Winter Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs in Münster-Handorf erwirtschaftete gut 3000 Euro mehr im Durchschnitt als noch im Vorjahr. In Szene setzen konnten sich neben den Preisspitzen auch die Nachkommen des Landbeschälers Dankeschön.

Teuerstes Pferd der Winter Auktion wurde mit 55.000 Euro Zuschlagspreis der gerade fünfjährige Fuchur v. Fürst Piccolo-Laureus. Er kann bereits auf erste Platzierungen in Dressurpferdeprüfungen verweisen. Berthold Völker in Ahaus ist Züchter des Fuchses, ausgestellt wurde er von Christoph Rawert in Coesfeld. Fuchur fand neue Besitzer in Bayern.

Dankeschön I

Letzterer konnte sich außerdem freuen, das drittteuerste Pferd nach Handorf geschickt zu haben, den vierjährigen Daimler v. Dankeschön-Ehrentusch (Z.: Hermann Berger, Ascheberg), ein Halbbruder zum Landbeschäler Flavis. Für 33.000 Euro bleibt er in Westfalen.

Dankeschön II

Das zweitteuerste Pferd der Auktion war ebenfalls ein Dankeschön-Nachkomme: der vierjährige Dagur, gezogen von Heiko Schützek in Herdecke aus einer Mutter v. Hohenstein-Fittipaldi. Schützek hatte den bereits einmal Material platzierten Wallach aus ausgestellt und erlebte, wie der Braune für 34.000 Euro ins Rheinland verkauft wurde.

Youngster

Fürst Roland v. Franziskus-Florenciano avancierte zum teuersten Youngster der Auktion. Die Mutter des dreijährigen Hengstes, Florenciana F, war 2011 Siegerstute der Westfälischen Elite-Schau. Ihr Sohn brachte seinem Züchter und Aussteller Markus Schulze-Finkenbrink nun 33.000 Euro ein.

Für 32.000 Euro kam Figaro v. Farbenspiel-Fiderglanz unter den Hammer. Der Hengst aus einem Vollblut-Mutterstamm ist ein Halbbruder zu der umjubelten Preisspitze der Januar Auktion 2015, der Basic-Tochter Be my Love, die eine neue Heimat im Dressurstall Max-Theurer in Österreich fand. Züchter ist Georg Oligschläger in Jülich. Ausgestellt wurde der Dreijähirge von Adolf-Theo Schurf in Bedburg.

Laut Angaben des Westfälischen Pferdestammbuchs wurden alle vorgestellten Pferde verkauft. 39 Reitpferde erwirtschafteten 18.474 Euro im Durchschnitt. Bei den elf Youngstern waren es 21.000 Euro im Mittel. Zum Vergleich: Im Januar 2016 lag der Durchschnittspreis für Reitpferde und Youngster noch bei 15.367 Euro.

Alle Infos: www.westfalenpferde.de