Oldenburger Verband: Europameister-Bruder wird Spitzenpferd der Herbst-Eliteauktion

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Fürstenerbe v. Fürsten-Look (© gr. Feldhaus)

Bei der 93. Herbst-Eliteauktion der Oldenburger Verbände in Vechta kamen gestern 33 Dressur- und Springtalente für durchschnittlich gut 43.000 Euro unter den Hammer. Das Spitzenpferd hat einen international bekannten Bruder.

Zum teuersten der 33 Reitpferde avancierte mit einem Zuschlagspreis von 126.000 Euro Fürstenerbe v. Fürsten-Look – De Niro – Rubinstein I, aus dem Züchterhaus Heinrich Gerriets aus Wilhelmshaven und ausgestellt von Martin Otten aus Steinfeld. Der Rappwallach wurde an die Mäzene Doris und Max Matti aus der Schweiz zugeschlagen. Ausgebildet wird er künftig von David Taylor. Fürstenerbe trägt seinen Namen nicht umsonst. Seine Mutter Diana brachte aus der Anpaarung mit Dimaggio auch den dreifachen Junioren-Europameister Der Erbe von Jana Schrödter. Beide Pferde entspringen dem Stamm der Grosse Liebe.

Zweitteuerstes Pferd war mit 107.000 Euro der sechsjährige Borsody v. Bordeaux – Sandro Hit – Donnerschwee aus der Zucht von Bernd Huslage jun. aus Essen und ausgestellt von Friedbert Schaul aus Heilbronn. Der Schimmelhengst aus dem Stamm der Rudilore fand ein neues Zuhause in den USA.

Teuerstes Springpferd wurde mit 86.000 Euro Con Sugar v. Solitair – Check In – Contendro I aus der Zucht und ausgestellt von Franz-Rudolf Sanktjohanser aus Löningen. Con Sugar soll künftig von Tobias Meyer für die neuen Besitzer von Heinrichs Horses präsentiert werden. Wem der Name bekannt vorkommt – Con Sugar war OS-Siegerstute 2019. Und auch ihre Mutter und ihre Großmutter, Con Leche und Con Pleasure, waren einst in Rastede mit der Schärpe der Siegerstute dekoriert worden. Mutter Con Leche ist auch die Schwester des internationalen Springpferdes Savage (Patrick Stühlmeyer).

gr. Feldhaus

Con Sugar (© gr. Feldhaus)

Mehr als die Hälfte der Reitpferde ging ins Ausland, in die Schweiz (5), USA (3), Österreich (2), Spanien (2), Belgien (1), Großbritannien (1), Indonesien (1), Italien (1), Mexiko (1) und Monaco (1). Der Durchschnittspreis lag bei rund 43.000 Euro ein. Der Gesamtumsatz betrug 1.421.000 Euro.

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