Kreuth: Premiere der „Young Stallions“ Auktion mit Preisspitze v. Franklin

Thomas Münch, der ehemalige Geschäftsführer und Vermarktungsleiter der Süddeutschen Verbände, hat nun seine eigene Vermarktungsplattform: die TM Auktionen. Am Wochenende fand die erste Young Stallions Auktion von Münch statt.

2014 entschied Thomas Münch sich, sich beruflich zu verändern und verließ die Süddeutschen Verbände. Mit den TM-Auktionen hat er nun seine eigene Vermarktungsplattform, zu der auch die Young Stallions Auktion gehört. Die fand nun erstmals in Kreuth statt. Münch ging es darum, „Sportler von Morgen“ an den Mann bzw. die Frau zu bringen. 32 noch nicht ganz dreijährige Hengste standen da zum Verkauf und brachten im Durchschnitt 16.656 Euro.

Das Spitzenpferd kommt aus dem Dressurlager: ein Junghengst v. Franklin aus einer Mutter v. Scandic, der bei dem holländischen Teamtierarzt Jan Greve in den Niederlanden zur Welt kam. Der Braune brachte 67.000 Euro und bleibt in Süddeutschland. Er wird künftig von Grand Prix-Reiter Uwe Schwanz weiter ausgebildet, der unter anderem auch den Olympia-Fünften Lorenzo in den Sport gebracht hat.

Zweitteuerster Youngster war ein Fürst Wilhelm-Rohdiamant-Sohn (Z.: ZG Schlattmann und Heegemnn, Neuenkirchen), den Mathieu Beckmann aus Wettringen nach Kreuth geschickt hatte. Er brachte 42.000 Euro und fand eine neue Heimat im Ausbildungsstall Sessler, wo er Boxennachbar von unter anderem der Burg-Pokal Finalistin Chilly Jam wird.

Unter den Springern avancierte ein Sohn des Cellestial aus einer Corrado-Mutter zum teuersten Pferd. Der Schimmel aus der Zucht von Heiko Schmidt in Neu-Benthen (auf dessen Station Cellestial wirkt) ging für 35.000 Euro an Kai Schmidt in den Reitstall Himmelgarten bei Nürnberg.

Fischer

Teuerster Springer der 1. Young Stallions Auktion v. Cellestial-Corrado.

Fazit: Weitermachen

Thomas Münch zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Auktionspremiere in Kreuth: „Es hat sich bewiesen, dass man mit guten Pferden egal an welchem Standort Auktionen durchziehen kann. Meine Kunden haben den Weg nach Kreuth gefunden.“ Dazu trug unter anderem auch bei, dass am selben Wochenende die ZfdP-Körung in Kreuth stattfand. Aber auch die Rahmenbedingungen passten aus Münchs Sicht: „Die Logistik hier in Kreuth und das Catering waren top für die Umsetzung meiner Idee, jeder der vor Ort war konnte sich davon überzeugen welche Möglichkeiten in Kreuth bestehen, wenn man Sie nur zum Leben erweckt.“ Er ist überzeugt, dass einer Fortsetzung in 2018 nichts im Wege stehe. Das sei auch das Credo aller Beschicker.

Obwohl Münch auch offen zugab, dass sechs Hengste noch nicht den von den Besitzern angestrebten Preis erzielen konnten und dementsprechend noch zu haben sind. Münch: „Das ist aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebnis für eine Premierenveranstaltung. Ich danke allen Beschickern für ihr Vertrauen, dass sie mir entgegen gebracht haben.“

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