Sieger v. For Romance und Million Dollar bei den Hengsttagen des Deutschen Sportpferdes

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Siegerhengst Springen DSP Süddeutsche Hengsttage 2020 v. Million Dollar. Käufer: Holger Hetzel (© Maximilian Schreiner)

Die Würfel sind gefallen. Acht Prämien wurden bei den Hengsttagen des Deutschen Sportpferdes in München-Riem vergeben. For Romance und Million Dollar stellten die Sieger. Einige Hengsthalter können sich über neue Deckhengste freuen.

Optisch kann der Siegerhengst der Springer bei den Süddeutschen Hengsttagen seinen Großvater Plot Blue nicht verleugnen und talentiert ist er auch. Züchter Otmar Dittes und Aussteller Thomas Kögler können heute auf ihren DSP-Champion v. Million Dollar-Con Capitol-Araconit anstoßen. Auf der anschließenden Auktion erzielte er mit 95.000 Euro zudem den höchsten Zuschlagspreis unter den Springern. Holger Hetzel aus Goch am Niederrhein erwarb den Braunen.

Die weiteren Prämien gingen an folgende Pferde:

  • Katalognummer 1 v. Askari-Kolibri-Julio Mariner xx (Z. u A.: Detlef Jürges), der für 22.000 Euro unter den Hammer kam.
  • Katalognummer 3 v. Casanova-Acorado-Caretino (Z. u. A.: Tanja Schramm), bei dem bei 37.000 Euro der Zuschlag erteilt wurde.
  • Katalognummer 16 v. Diamant de Semilly-Converter-Lord Incipit (Z. Dr. Wolfram Gaub, A.: Sabine Ummen), der 35.000 Euro brachte.

Ein nicht gekörter Diarado-Sohn steht in der Verkaufsstatistik mit 56.000 Euro Zuschlagpreis zu Buche. Zweitteuerster Springhengst war ein Brauner v. Chacoon Blue-Concetto mit blitzschnellen Reflexen. In der Typausprägung konnte er seinen Urgroßvater, den Shutterfly-Vater Silvio, nicht verleugnen. Er kostete 66.000 Euro.

Dressurhengste bei den DSP Süddeutschen Hengsttagen

Maximilian Schreiner

Siegerhengst Dressur DSP Süddeutsche Hengsttage 2020 v. For Romance (© Maximilian Schreiner)

Zum Klassenprimus der Dressurhengste rief die Körkommission den von der Luxemburger Dressurreiterin Mandy Zimmer ausgestellten For Romance-Diamond Hit-Sohn (Z.: ZG Brockmann & Drechsler, Kühdorf) aus. Er war von Anfang an nicht verkäuflich gewesen.

Die weiteren Prämien:

  • Katalognummer 33 v. Amazing Spirit-Lord Loxley-Quartier Latin (Z.: ZG Reglauer, A.: Frederik Vekens), der 30.000 Euro kostete.
  • Katalognummer 46 v. De Kooning-Destano (Z. u. A.: Heinrich Ramsbrock), der für 95.000 Euro zugeschlagen wurde.
  • Katalognummer 68 v. Sezuan-Fürst Heinrich (Z. u. A.: Gestüt Greim), der mit 180.000 Euro der bestbezahlte Hengst des Tages war. Er wird zukünftig als Landbeschäler im niedersächsischen Landgestüt Celle tätig sein. Im Vergleich zu seiner Darstellung beim Freilaufen konnte der Zack-Enkel sich an der Longe um Klassen besser präsentieren.

Diverse Zuchtbetriebe nutzten die Süddeutschen Hengsttage des DSP zum Einkauf: Das Haupt- und Landgestüt Marbach erwarb einen Ben Benico-Quaterback-Sohn (Z.: Frank Klakow, Osterburg). Für 57.000 Euro wechselte ein Franklin-Don Schufro-Sohn zur Hengststation Holkenbrink, wo er Nachbar von Ingrid Klimkes Franziskus wird. Das Gestüt Birkhof aus Donzdorf freute sich über ein positives Körurteil für den Schwarzbraunen Montgomery v. Morricone-Foundation. 95.000 Euro brachte laut Verkaufsliste ein Spörcken-Fürst Piccolo-Hengst.

32 gekörte Hengste kosteten im Durchschnitt knapp 45.000 Euro. 2019 waren es noch ungefähr 5.000 Euro mehr gewesen. Dafür standen die nicht gekörten Hengste diesmal höher in der Käufergunst. 23.580 Euro legten die Käufer aus In- und Ausland (acht Hengste stehen zukünftig jenseits der deutschen Grenze) an, um die 7.000 Euro mehr als im Vorjahr. Die gesamten offiziellen Angaben zum gesamten Kör- und Verkaufsergebnis der Süddeutschen Hengsttage 2020 finden Sie hier.

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