Stakkato-Nachfahren Spitze beim 50-Tage-Test in Adelheidsdorf

10,0 in allen springbetonten Bereichen bei seiner Leistungsprüfung – das muss Diacasall erst einmal einer nachmachen!

(© www.kiki-beelitz.de)

Zwei Hengste schlossen den 50-Tage-Test an der Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf mit einem in der Summe „sehr guten“ Urteil ab. Beide gehen auf den Hannoveraner Spitzenvererber Stakkato zurück. Durchgefallen sind drei Hengste.

Unangefochtener Klassenprimus in Adelheidsdorf war der bei Paul Schockemöhle stationierte OS-Hengst Stakkato’s Golden v. Stakkato Gold-Canturano-Indorado aus der Zucht von Philipp Genn. Der Dreijährige erhielt eine 10,0 für seine Leistungsbereitschaft sowie den Gesamteindruck. Hinzu kamen eine 9,75 für sein Interieur, eine 9,75 für sein Interieur und eine 9,5. Das Vermögen? 9,0. Die Manier? 9,5. Die Rittigkeit? Auch 9,5. Einzige Wertnote unter 9 war die für den Trab: 8,0. Machte alles in allem eine 9,33. Stakkato’s Golden war übrigens auch schon im April beim 14-Tage-Test in Schlieckau bester Springer gewesen.

Exakt dieselben „inneren Werte“ wurden auch für den mit 9,03 zweitbesten Hengst vergeben, auch er eingetragen beim OS: Special Effect v. Stakko-Corrado II-Cento (Z.: Lars Grafmüller, Rheine). Der Zuchthof René Tebbel hatte ihn nach Adelheidsdorf geschickt. Sowohl Vermögen als auch Manier waren bei dem bereits sechsjährigen Schimmel ein glattes Sehr Gut wert, ebenso wie der Galopp. Seine Qualitäten hatte Special Effect auch schon auf dem Turnier unter Beweis gestellt, wo er mit den Tebbel-Geschwistern sowie Philip Bölle und Alexandre Boursier Siege und Platzierungen in Springpferdeprüfungen bis Klasse M holte.

Der inzwischen in die USA verkaufte international erfolgreiche Messenger stellte den einzigen Hengst, dessen Vermögen dem Richterkollegium eine 10,0 wert war. Sein Name: Mesulot, auch ein OS-Hengst, der in der Lewitz zur Welt kam und bei Paul Schockemöhle stationiert ist. Mütterlicherseits geht es im Pedigree weiter mit dem Landgraf-Sohn Latus und dem westfälischen Zuchtheros Pilot. Auch er erhielt zudem eine 10,0 für seine Leistungsbereitschaft. Unter dem Strich stand die 8,89. Der fünfjährige noch nicht gekörte Hengst war dieses Jahr mehrfach mit Florian Meyer zu Hartum erfolgreich auf dem Turnier im Einsatz.

Nicht bestanden

Drei Hengste kamen nicht auf die beim 50-Tage-Test erforderliche Gesamtnote von 7,8. Andere erreichten das Klassenziel nur um Haaresbreite. Nicht bestanden hat zum einen ein in Italien gezogener Casall-Sohn aus einer Mutter v. Carthago-Cor de la Bryère, dessen Vermögen den Richtern nur eine 6,5 wert war.

Ferner fiel der einzige Sohn des Quickly de Kreisker mit einer Gesamtnote von 7,28 durch, ein dreijähriger Selle Français-Hengst sowie der Vulkato-Sohn Vidal, ein DSP-Hengst, der das HuL Neustadt/Dosse vertrat. Er kam auf eine 7,09.

25 Hengste wurden getestet, zwei fielen aus. Die vollständige Ergebnisliste sowie den Katalog finden Sie unter www.hengstleistungspruefung.de.

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