Tübingen: Die Württemberger Landeschampions 2016

(© Brandzeichen Baden-Württemberg)

In Tübingen fanden am Wochenende die Landesmeisterschaften von Baden-Württemberg statt. Michael Jung war auch am Start, diesmal auf dem Dressurviereck.

Seit langem ist Michael Jung mal wieder eine schwere Dressur geritten bzw. zwei, den Prix St. Georges und die Intermédiaire I mit Desandro v. Denaro. Er hat beide Prüfungen gewonnen. Mit Weile. War ja auch nicht anders zu erwarten.

Aber das nur am Rande. Bei den Reitpferden ging der Titel der dreijährigen Stuten und Wallache an die Sezuan-Tochter Sezua, die dieselbe Mutter hat wie die Birkhof-Hengste Lord Leopold und Topas. Sie siegte mit einer Durchschnittsnote von 8,2. Zweiter wurde ein Lord Leopold-Sohn, Lütter Lord Loriot aus einer Mutter v. Dr. Jackson D (7,9). Beide Pferde wurden von Nicola Haug vorgestellt. Platz drei ging an Floridita v. Foundation-San Landino unter Ines Knoll (7,8).

Die vierjährigen Stuten und Wallache wurden angeführt von Royal Faristo v. Royal Doruto-Pik Labionics unter Andrea Dlugos (8,0), gefolgt von zwei Lingh-Töchtern: Limited Edition (Mutter v. Weltmeyer) mit Anna-Lisa Schepper (7,8) und La Bamba (Mutter v. Sandro Hit) unter Nicola Haug (7,6).

Bester dreijähriger Hengst wurde der Decurio-Sohn Delacroix mit Irina Oberthür aus der Zucht des Haupt- und Landgestüts Marbach (7,8). Zweiter von zwei Finalisten (der dritte fiel aus) wurde Fidelio Royal v. For Romance-Rubin-Royal unter Annika Schwaab (6,5).

Das Feld der vierjährigen Hengste führte Fiorenzo HJ v. Fürst Fugger-San Remo an. Sabrina Bosch stellte ihn für eine 8,0 vor. Jasper v. Johnson-Donnerhall wurde mit Susanne Peter im Sattel Zweiter (7,5) vor Quirin de Revel v. Quadroneur-French Kiss unter Michael Stauß (7,4).

Das Landeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde ging an die von Andrea Dlugos vorgestellte Faris Girl v. Fürstenball-Rubin-Royal mit einer 8,2 insgesamt. Sie hat sich damit auch fürs Bundeschampionat qualifiziert. Meike Lang stellte den zweitplatzierten Lord Blackwood v. Lord Leopold-Don Gregory vor (7,8). Katrin Burger saß auf dem drittplatzierten Sir Alfie v. Sir Alfred (7,7).

Bei den sechsjährigen Dressurpferden holte der San Amour-Feinbrand-Sohn Sorrento Snörri mit Meike Lang den Titel, allerdings nicht das Ticket für Warendorf (7,8). Platz zwei teilten sich zwei Pferde, die San Amour-Cabaret-Tochter Sonnenschein unter Barbara Bosler und der von Katrin Burger gerittene Sir Solitär v. Sir Sandro-Disco-Tänzer (beide 7,7).

Bei den fünfjährigen Springpferden setzte sich der Hannoveraner Quaid-Exorbitant xx-Sohn Queensland unter Sebastian Ertz durch (8,2). Er hat damit ebenso die Bundeschampionatsqualifikation wie die mit jeweils 8,1 gemeinsam zweitplatzierten Balouberta, Holst. v. Baloubet du Rouet-Cascvelle unter Eva Vejmelka, und Cora de la Rosa W, Württ. v. Carrico-Corofino II mit Mario Walter. Den Titel des Württemberger Springchampions sicherte sich allerdings Cora de la Rosa als einziges Pferd mit Württemberger Brand von den genannten.

Bei den Sechsjährigen erhielt der Westfale Caramello H.H. v. Cornet’s Stern-Landfriese unter Timo Beck die Höchstnote von 8,4. Platz zwei und damit der Titel ging aber an ein Württemberger Pferd: Chalcedon v. Calido-Raphael unter Hartwig Bendel (8,2). Platz drei mit 8,1 teilten sich wieder zwei Pferde, der Holsteiner Quintessenz v. Quarz-Cassini unter Simon Rute und der OS-Wallach Quentin v. Quintender-Quattro B mit Reinhard Fleer im Sattel.

Alle Ergebnisse aus Tübingen finden Sie hier.

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