Vechta: 110.000 Euro für Millennium-Enkel des Jahrgangs 2018

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Marco Polo v. Marc Cain-San Amour, Spitzenfohlen der Oldenburger Elite-Fohlenauktion 2018. (© Beelitz)

Die 17. Oldenburger Elite-Fohlenauktion in Vechta endete mit einem sechsstelligen Spitzenpreis für einen Sohn des Marc Cain – nicht das einzige teure Oldenburger Talent an diesem Wochenende.

Über ein „herausragendes Resultat“ freute sich der Oldenburger Pferdezuchtverband bei seiner 17. Elite-Fohlenauktion. 93 Fohlen kamen für durchschnittlich gut 18.000 Euro unter den Hammer. Alles überragende Preisspitze war mit 110.000 Euro ein Hengstfohlen namens Marco Polo v. Marc Cain – San Amour I – Depardieu aus der Zucht von Ulrike Finck-Deichner, Homberg-Ohm. Ein Dressurstall in Nordrhein-Westfalen hatte hier den längsten Bieter-Atem.

Dressurpferde-WM-Finalist Ibiza stellte das mit 68.000 Euro zweitteuerste Fohlen, einen Hengst aus einer Fürstenball-San Amour-Mutter (die ebenfalls einst Vechtaer Auktionspferd war), der bei Marcel de Wilde in Belgien zur Welt kam. Er kostete avancierte zum zweitteuersten Fohlen der Kollektion.

Der Siegerhengst der OS-Körung 2015, Diamant de Quidam, stellte das teuerste Springfohlen: Don King, der bereits beim Vechtaer Fohlenchampionat die Nase vorn gehabt hatte. Die Mutter stammt ab v. Contender-Cassini. Stolzer Züchter des Hengstes ist Johannes Heinrichs aus Heinsberg. Der Zuschlagspreis lag 55.000 Euro.

Fazit

Auktionator Fabian Kühl fasste zusammen: „Die akribische Auswahl der Elite-Fohlen hat sich gelohnt. Unsere Züchter wurden auf dieser Auktion für die Qualität ihrer international begehrten Fohlen besonders belohnt.“

28 der 93 Fohlen wechselten ins Ausland. Am kauffreudigsten waren die Kunden aus den USA (5), gefolgt von Belgien (3), Österreich (3), Russland (3), Schweden (3), Schweiz (3), Niederlande (2), sowie Argentinien (1), Australien (1), Brasilien (1), Dänemark (1), Estland (1) und Serbien (1).

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