WBFSH-Sire Rankings: De Niro, Diamant de Semilly und Contendro weiter an der Spitze

Der beste Dressurvererber der Welt: De Niro v. Donnerhall mit Klosterhof-Chef Burkhard Wahler

Lange Zeit der beste Dressurvererber der Welt: De Niro v. Donnerhall, hier mit Klosterhof-Chef Burkhard Wahler (© www.toffi-images.de)

Die alten sind auch die neuen Topvererber auf der Rangliste der Weltzüchtervereinigung WBFSH in den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit.

D wie Dressur, D wie De Niro bzw. Donnerhall

Was Heraldik xx jahrelang in der Vielseitigkeit war, ist nun De Niro unter den Dressurvererbern: quasi uneinholbar. Mit mehr als 10.000 Punkten liegt der Hannoveraner Donnerhall-Akzent II-Sohn vom Klosterhof Medingen an der Spitze der Weltrangliste der Dressurhengste. Ihm folgt wie auch schon im Vorjahr der Trakehner Gribaldi v. Kostolany-Ibikus.

Der Oldenburger Sandro Hit v. Sandro Song-Ramino konnte sich um einen Platz verbessern und ist nun Dritter. Vier Plätze nach oben ging es für Rubin Royal. Der ebenfalls oldenburgisch gezogene Rohdiamant-Grundstein II-Sohn sprang von der acht auf die vier.

Abwärts ging es hingegen für den KWPN-Dressurheros Jazz v. Cocktail-Ulster. Er fiel von der drei auf die fünf. Michellino v. Michelangelo-Ulft rutschte von der fünf auf die sechs, Florestan v. Fidelio-Rheingold von der sechs auf die sieben.

Auwärts ging es hingegen für den Valegro-Vater Negro (v. Ferro-Variant). Er konnte sich von der neun auf die acht schieben. Neunter ist nun Don Schufro v. Donnerhall-Pik Bube. Dahinter rangiert nach wie vor der Don Schufro-Sohn Diamond Hit (Mutter v. Ramino), der die Top Ten abschließt.

Mit zwei direkten Söhnen und einem Enkel unter den Top Ten ist Donnerhall also nach wie vor höchst prominent vertreten.

Diamant de Semilly über allen

Wie im Vorjahr führte im Springsport auch 2016 kein Weg vorbei an dem Selle Francais-Hengst Diamant de Semilly v. Le Tot de Semilly-Elf III. Im Aufwind ist der Hannoveraner For Pleasure v. Furioso II-Grannus. 2015 lag er an vierter Stelle. Jetzt ist er schon Zweiter. Und wenn man an Pferde für Flora de Mariposa (Penelope Leprevort, FRA) oder Fit For Fun (Luciana Diniz, POR) denkt, kann man sich gut vorstellen, dass der Aufwärtstrend noch weiter steigt.

Da musste selbst Cornet Obolensky sich hinten anstellen. Der konnte Rang drei verteidigen. Ein Phänomen in jeder Hinsicht ist der Holsteiner Casall v. Caretino-Lavall. Am Wochenende gelang ihm der ganz große Coup in Doha, wo er das Finale und die Gesamtwertung der Global Champions Tour für sich entschied, jetzt machte er auch auf der Weltrangliste der Springvererber einen großen Sprung: Von der neun ging es fünf Plätze aufwärts auf die vier.

Von der zwei auf die fünf gefallen ist hingegen der KWPN-Hengst Kannan v. Voltaire-Nimmerdor. Vorher Siebter, nun Sechster ist der Belgier Kashmir van’t Schuttershof v. Nabab de Reve-Tenor Manciais. Ebenfalls um einen Rang verbessert hat sich der Oldenburger Balou du Rouet v. Baloubet du Rouet-Continue, Vater unter anderem von Daniel Deußers First Class van Eeckelghem. Er ist nun Siebter.

Zwei Plätze aufwärts ging es für den Mecklenburger Chacco-Blue v. Chambertin-Contender, von der zehn auf die acht. Der französische Olympiasieger Baloubet du Rouet v. Galoubet A-Starter rutschte von der fünf auf die neun. Zehnter ist der Holsteiner Cardento v. Capitol-Lord.

Contendro Spitzenvererber Vielseitigkeit

Mit deutlichem Vorsprung liegt der Holsteiner Contendro v. Contender-Reichsgraf an der Spitze der Vielseitigkeitsvererber. Dahinter konnte sich der langjährige Spitzenreiter Heraldik xx wieder um einen Platz nach vorne schieben. Einen Riesensatz machte der Holsteiner Courage II v. Capitol-Cor de la Bryère. Er ist unter anderem der Vater des Vier-Sterne-Pferdes Ringwood Sky Boy von Tim Price und arbeitete sich von der zehn auf die drei vor.

Von der fünf auf die vier kletterte der Selle Francais-Hengst Jaguar Mail v. Hand in Glove xx-Laudanum xx. Einer der Aufsteiger des Jahres dürfte der SHGB-Hengst Jumbo v. Skippy-Seven Bells xx sein, der von Platz 23 auf die fünf sprang. Er ist Vater von Berühmtheiten wie Headley Britannia und Avebury. Aber auch zahlreiche weitere Zwei-, Drei- und Vier-Sterne-Pferde zählen zu seinen Nachkommen.

Zwei Ränge abwärts ging es für Master Imp xx v. Imperius xx- Hul a Hul xx, von der vier auf die sechs. Mit Ghareeb xx v. Dancing Brave xx-Shirley Heights xx liegt ein weiterer Vollblüter an siebter Stelle. Er kommt von der neun.

Von der sieben auf die acht rutschte der Holsteiner Limmerick v. Lancer II-Caletto II. Von der sechs auf die neun fiel der Zangersheider Ricardo Z v. Rebel II Z-Furioso II. Ein weiterer Aufsteiger des Jahres unter den Vielseitigkeitspferden ist der KWPN-Hengst Kannan v. Voltaire-Nimmerdor. Als Vielseitigkeitsvererber lag die einstige Nummer eins unter den Springhengsten 2015 noch auf Rang 55. Nun ist er Zehnter. Sein sportliches Aushängeschild im Busch ist unter anderem Pippa Funnells Billy Beware.

Die vollständigen Listen finden Sie hier.

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