Westfälisches Pferdestammbuch sammelt 12.000 Euro für #KEINSchulpferdweniger

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Golden little Lord – der Name ist Programm! (© www.westfalenpferde.de)

Das Coronavirus als solches mag Pferden nichts anhaben können. Dennoch ist es existenzbedrohend für sie, insbesondere für die Schulpferde. Um die FN-Aktion #KEINSchulpferd weniger zu unterstützen, hat das Westfälische Pferdestammbuch eine tolle Aktion initiiert.

Beim Westfälischen Pferdestammbuch sollten gestern 28 Nachwuchspferde online unter den Hammer kommen. Die Nummer eins der Kollektion war allerdings ein junger Mann, der deutlich kleiner ist als der Rest: der gekörte Shetlandponyhengst Golden little Lord aus der Zucht von Sandra Hebbecker in Schmallenberg.

Ihn wollten die Westfalen zugunsten der FN-Aktion #KEINSchulpferdweniger versteigern, um den Erlös zu spenden. Das hat geklappt. 5.250 Euro legte die Familie Maier in Neuhof-Epfach für ihr neues Familienmitglied an.

Dass der Schulpferdehilfskation noch deutlich mehr Geld zugute kommt, ist den Spenden vom Gestüt Vorwerk, dem Pramwaldhof, der Hengststation Beckmann, HORSE24 und last but not least dem Westfälischen Pferdestammbuch selbst zu verdanken. In Summe sind es 12.000 Euro.

San Amour stellt Spitzenpferd

Von den „normalen“ Auktionskandidaten erzielte Salazar v. San Amour-Fürstenball (Z.: Stefan Hilgemann, Ladbergen) den Höchstpreis: 39.500 Euro. Er fand ein neues Zuhause in Luxemburg.

Teuerstes Springpferd war mit 26.500 Euro Bernhard Ilting-Reukes Bitcoin, ein Sohn des Balou du Rouet aus einer Cornado-Mutter, die den Stamm des unter Toni Haßmann so erfolgreichen Classic Man V vertritt.

Von 28 Offerten fanden 25 ein neues Zuhause und brachten durchschnittlich 15.580 Euro. Das Fazit von Vermarktungsleiter Thomas Münch: „Mit dem Ergebnis der vorerst letzten Youngster-Auktion bin ich hochzufrieden. Der Erfolg dieses Auktionsmodells zeigt uns, dass der Markt für ungerittene Pferde da ist. Wir freuen uns, dass wir diesen Auktionstyp so erfolgreich in unser Vermarktungskonzept integrieren konnten.“