Weltreiterspiele Tryon 2018

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Luftaufnahme des Tryon International Equestrian Center, wo bei den Weltreiterspielen 2018 Pferdesportgeschichte geschrieben werden wird. (© www.tryon2018.com)

Dass es bei den Dressur-Europameisterschaften Mitte August in Rotterdam in erster Linie auf einen Zweikampf um Gold zwischen Großbritannien und Deutschland hinausläuft, bestätigte sich auch beim CDI4* Fritzens in Tirol (Österreich), dem 16. Manfred-Swarovski-Gedächtnis-Turnier.

Carl Heester sah mit dem elastisch und mit großartigem Bewegungspotential gehenden Hengst Uthopia mit 75,319 Prozent bereits als sicherer Sieger im Grand Prix der Special-Tour aus, als seine Landsfrau Charlotte Dujardin mit Valegro sein Ergebnis mit 77,979 Prozent noch einmal deutlich toppte. Während Heester, für dessen zehnjährigen, auch für die Zucht eingesetzten KWPN-Hengst es erst der fünfte Grand Prix überhaupt war, noch einige Fehler wie in den Zweierwechseln oder beim Übergang vom Galopp in den versammelten Trab unterliefen, hatte Dujardin eine völlig fehlerfreie Vorstellung abgeliefert.
Für die Reiterin und den neunjährigen, ebenfalls in den Niederlanden gezogenen Wallach ist es die erste Grand-Prix-Saison überhaupt. Das Paar hatte im Februar seinen allerersten Grand Prix bestritten und besitzt, bis auf einem noch ausbaufähigen Starken Schritt keinerlei Schwächen, selbiges gilt auch für Heesters Uthopia. Platz drei (71,681) sicherten sich Wolfram Wittig (Rahden) mit dem auch erst neunjährigen, selbst gezogenen Breitling-Nachkommen Bertoli W, zu dessen Höhepunkten die Piaffe-Passage-Tour und die Serien-Galoppwechseln zählten.
Bestes österreichisches Paar wurden die 14. der letztjährigen WM, Peter Gmoser und der Oldenburger Cointreau v. Canaster auf Platz vier (70,043). Während die Mannschafts-Vize-Weltmeister Laura Bechtolsheimer und Carl Heester als auch die Senkrechtstarterin Charlotte Dujardin für die britische Mannschaft für die EM gesetzt sind, kämpfen mehrere britische Reiter noch um den vierten Mannschaftsplatz, zu ihnen zählt auch der im Grand Prix fünftplatzierte Emile Faurie mit Elmegardens Marquie (69,66), der ebenfalls starke Momente in der Piaffe-Passage-Tour zeigte, wenn auch nicht alle Piaffen auf gleich hohem Niveau gelangen. Birgit Popp

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