Doping und Tierquälerei: Springreiter für zwei Jahre gesperrt

Weil der Springreiter M. B. (27) aus K. ein Pferd mit der verbotenen Substanz Fluphenazin gedopt und ein anderes grob misshandelt hat, bekam er eine zweijährige Turniersperre auferlegt.

Die Entscheidung fiel durch das Große Schiedsgericht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Das Fluphenazin hatte man im Rahmen der Medikationskontrollen im Rahmen des Turniers in Braunschweig bei dem Pferd Q. entdeckt. Bei der Substanz handelt es sich um ein Psychopharmakon aus der Humanmedizin, mit dem unter anderem Psychosen und Wahnvorstellungen behandelt werden. Dem irischen Springreiter Cian ‚Connor hatte man 2004 den Olympiasieg aberkannt, weil sein Pferd Waterford Crystal mit dem Mittel gedopt gewesen war.

Grob misshandelt hatte B. das Pferd C.. Es geschah auf einer Reitanlage in K. Das Große Schiedsgericht bestätigte mit seiner Entscheidung das Urteil der Disziplinarkommission, welches der Reiter angefochten hatte. Da B. bereits seit einem Jahr für Turniere gesperrt ist, endet die zweijährige Suspendierung am 18. August 2013.

 

ACHTUNG: In der ursprünglichen Meldung waren Name und Ort noch vollständig genannt. Die Redaktion hat auf Bitte von B. im Sinne des von ihm angenommenen „Rechts auf Vergessen“ die Namen ohne Anerkennung einer Rechtspflicht vorläufig anonymisiert, bis die Rechtslage endgültig geklärt ist. Die Red. St.GEORG

Quelle: FN Aktuell

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