Ankum: Kira Wulferding und Soiree d‘Amour gewinnen Grand Prix

Dressur Symbolfoto Feature

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Die Erfolgsserie der einstigen Bundeschampionesse der dreijährigen Reitpferde-Stuten Soiree d‘Amour geht weiter. Heute morgen entschied die Rappstute und ihre Ausbilderin und Reiterin Kira Wulferding den Grand Prix für sich.

20 Reiter-Pferd-Paare umfasste das Starterfeld im Ankumer Dressur Club am Morgen des Donnerstags. Die Prüfung wurde zur Beute eines Teams, das sich schon lange kennt. Die nun 13-jährige Oldenburger Stute Soiree d‘Amour wurde von Kira Wulferding dreijährig in den Sport gebracht und prompt Bundeschampionesse. 2012 folgte die Teilnahme an der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde, wo die Stute aus einer Latimer-Mutter Fünfte im Finale wurde.

Bis heute ist die Pferdewirtschaftsmeisterin Wulferding die einzige Reiterin, unter der die San Amour I-Tochter Turniere bestreitet. 2019 waren die beiden dann im Finale des Lousidor-Preises vertreten und errungen 2020 mehrere Siege in der Königsklasse. Ebenfalls in Ankum gab es zudem den ersten Sieg in einem Grand Prix Special für die Stute aus der Zucht von Maren Bergen und im Besitz von Birgit Kalvelage, nämlich im Oktober 2021. In internationalen Prüfungen ritt Wulferding die Stute zu Platzierungen in Grand Prix und Grand Prix Special.

Heute dann der erste öffentliche Auftritt seit dem Oktober 2021, wieder in Ankum. Dort überzeugt die 13-jährige Stute unter Wulferding die Richter Dieter Scheermann bei H, Harry Lorenz bei C und Ulrike Böckler bei M am meisten von sich. Es werden insgesamt 73,367 Prozent für das Paar, das sich damit knapp zwei Prozent von der Konkurrenz absetzen kann.

Das Nachsehen hatten der Bundesberufsreiterchampion von 2020, Martin Pfeiffer und sein Riccio, der ihm zu ebendiesem Titel vor zwei Jahren verholfen hatte. Riccio ist nun zwölf Jahre alt und ein Oldenburger Wallach v. Rock Forever I-Argentinus. Aus der Zucht und im Besitz der Familie Heimes stehend, zeigte Riccio unter Martin Pfeiffer eine Prüfung für 71,567 Prozent: Rang zwei.

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Dahinter folgten die Töchter des Züchters Hans-Jürgen Meyer mit zwei Zuchtprodukten der Familie. Dabei gelang Dr. Svenja Kämper-Meyer mit der neunjährigen Stute Amanyara v. Ampere die bessere Prüfung, die den Richtern 71,033 Prozent wert war. Amanyaras zwei Jahre ältere Halbschwester, ebenfalls aus der Davignon I-Stute Dalia abstammend, wurde von Carde Meyer präsentiert. Die Vorstellung der San Amour I-Stute unter Meyer wurde mit 70,533 Prozent bewertet, was den vierten Platz bedeutete.

Und nochmal Rock Forever I hieß es auf Platz fünf. Der westfälische Hengst Riptide ist ein Sohn des Doppeltalents Rock Forever I und wurde von dem für Luxemburg startenden Mathis Goerens vorgestellt. Das Ergebnis lautete 69,933 Prozent.

Auf Platz sechs landeten Young-Shik Hwang (KOR) und Bluebarry Dream v. Benetton Dream (69,9 Prozent), gefolgt von Laura Strobel und dem Vitalis-Sohn Valparaiso mit 69,867 Prozent.

Alle Ergebnisse vom Grand Prix aus Ankum finden Sie hier.