Wechsel im Dressur-US-Team: Suppenkasper ersetzt Peters‘ Rosamunde

pvh-180719-aachen-17901

Steffen Peters (USA) und Rosamunde. (© Pauline von Hardenberg)

Sechs Tage vor dem Auftakt der Weltmeisterschaften in Tryon gibt es einen weiteren Ausfall. Steffen Peters muss auf seine Stute Rosamunde verzichten. Er hat aber Ersatz im Stall, der jetzt einspringen kann.

In einer Pressemitteilung hat die amerikanische Föderation bekanntgegegeben, dass Rosamunde von Steffen Peters für die WM in Tryon ausfällt. Mit der rheinischen Stute hatte Peters unter anderem am Weltcupfinale in Omaha 2017 teilgenommen. Während Rosamunde in den USA stets hohe Bewertungen erhält, wurde sie im internationalen Vergleich beim CHIO Aachen im Grand Prix 19. und im Grand Prix Special 17. Damit lieferte sie das Streichergebnis in der Nationenpreiswertung für die US-Equipe. Dass das Paar auch anders kann, hatte es beim Nationenpreis in Rotterdam wenige Wochen vorher gezeigt. Hier landete das Paar auf Rang fünf im Grand Prix mit 74,13 Prozent und in der Kür erzielte das Duo sogar über 77 Prozent.

Peters hat ein zweites As im Ärmel

Peters bleibt aber im Team und wird den von Helen Langehanenberg übernommenen Suppenkasper in Tryon an den Start bringen. Für die Mannschaftswertung zählt bei den Weltmeisterschaften lediglich der Grand Prix. Die besten drei der vier Mannschaftsreiter kommen in die Wertung. Es wird erwartet, dass Deutschland und die USA den Kampf um das Teamgold unter sich ausmachen werden. Dies ist aber auch abhängig davon, wie stark sich die Briten mit ihren neuen Pferden, die noch nicht gegen echte internationale Konkurrenz gegangen sind, präsentieren können. Der Grand Prix in Tryon findet an zwei Tagen statt. Der erste Starter geht am Mittwoch, 12. September, ins Viereck. Dann, wie auch am Donnerstag, 13. September, beginnen die Wettkämpfe um 14.45 Uhr deutscher Zeit. St.GEORG wird online umfassend live berichten.

Einen wichtigen Termin gibt es noch vorher. Am Dienstag, 11. September, dem Tag der Eröffnungsfeier, müssen die Dressurpferde morgens um halb neun Ortszeit (14.30 Uhr in Deutschland), vortraben. Die Quarantänephase ist mittlerweile beendet und die deutschen Reiter konnten schon das erste Mal nach dem Transatlantikflug ihre Pferde leicht arbeiten. Die deutschen Pferde sind gut durch die Quarantäne gekommen. Während die Stallungen gut sind, gibt es mit den Unterkünften für die Pfleger nach wie vor ein Problem. Das Tryon Equestrian Center ist nach Aussagen derer, die nun allmählich anreisen, eine Baustelle.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.