Fritzens: Österreichischer Auftaktsieg für Victoria Max-Theurer und Valparaiso

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Dorothee Schneider und Smirnoff, Platz zwei im Prix St. Georges von Fritzens 2019 (© Max Schreiner)

Das Manfred & Hilde Swarovski-Gedächtnisturnier im österreichischen Fritzens, Tirol, feiert sozusagen Silberhochzeit. Zum 25. Jubiläum gab es einen Auftaktsieg fürs Gastgeberland.

Gleich der Sieg in der ersten Prüfung beim 25. Manfred & Hilde Swarovski-Gedächtnisturnier blieb dank der Niederösterreicherin Victoria Max-Theurer auf ihrem achtjährigen gekörten Westfalen-Hengst Valparaiso (73,912) in Österreich.

Max-Theurer verwies dabei Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider mit dem neunjährigen Hannoveraner Wallach Smirnoff auf Rang zwei (73,706).

Der bei Ton de Ridder trainierende Spanier Pablo Gomez Molina belegte mit dem Westfalenwallach Fürst Fiorano Ymas Platz drei (70,50). Als zweitbeste deutsche Teilnehmerin kam die Münchnerin Victoria Michalke mit der neunjährigen Mecklenburger Stute Harmony auf Platz sechs (68,175).

Der konstante Valli

Ob ihres Sieges war Victoria Max-Theurer natürlich sehr erfreut: „Für mich ist dieser Sieg mit Valparaiso sehr bedeutend. Ich komme immer wieder gerne auf den Schindlhof. Von der Familie Haim-Swarovski wird alles für Pferd und Reiter getan, was möglich ist, so haben wir immer Eis zum Kühlen zur Verfügung und bei der Hitze in der Halle abreiten zu können, ist auch optimal.

Dann gleich auch noch die erste Prüfung gewinnen zu können, legt der Begeisterung natürlich noch eine Schippe obendrauf. Ich bin mit Valli sehr zufrieden. Er hat über Ebreichsdorf, Mannheim, München und Achtleiten sehr konstante Leistungen gezeigt und in München haben wir den Sieg und die Qualifikation für das Nürnberger Burg-Pokal Finale in Frankfurt nur ganz knapp verpasst.

Dass nun eine konstante Leistungssteigerung da wäre, kann ich so zwar nicht sagen, wenn man an dem einen arbeitet und es in der Prüfung verbessert, schleicht sich an anderer Stelle leicht schnell mal etwas ein, aber er geht auf konstant hohen Niveau und hat wenig Probleme mit seiner Umgebung.“

Valparaiso hatte eine sehr harmonische, ausgeglichene Vorstellung gezeigt mit sehr schönen Verstärkungen in allen drei Grundgangarten und sehr gleichmäßig gesprungenen, ausdrucksvollen Galoppwechseln zu drei und vier Sprüngen.

2018 hatte der Vitalis-Fürst Piccolo-Sohn bei der WM der siebenjährigen Dressurpferde unter dem Sattel von Wolfgang Himsl und, wie Victoria Max-Theurer sagt, dank dem Coaching ihres Vaters Hans Max, Platz sieben belegt.

Danach übernahm sie den Hengst, der am morgigen Samstag seine zweite Intermediaire I gehen wird. Seine erste hatte er beim CDI Ebreichsdorf gewonnen.

Victoria Max-Theurers Ziel ist natürlich der erneute Sieg: „Die Konkurrenz vor allem mit Dorothee Schneider ist aber groß, aber wir werden alles versuchen.“

Bundeschampion mit Fehlern Zweiter

In der Tat stehen die Chancen in der Intermédiaire I für Dorothee Schneider und den ehemaligen Bundeschampion Smirnoff nicht schlecht, sollte der Sir Donnerhall-Florencio-Sohn im Gegensatz zum Prix St. Georges fehlerfrei bleiben.

Denn heute schlugen gleich mehrere Fehler zu Buche, so u.a. ein Stehenbleiben mit der Hinterhand in der Kurzkehrtwendung nach rechts. Und die Inter I scheint dem schicken Braunen besonders gut zu liegen.  Schon beim Internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden hatte er sich hier den Sieg geholt..

Birgit Popp

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