Grand Prix: Kittel siegt auf Nachwuchshoffnung

Das siegende Paar im Grand Prix: Deja unter dem Schweden Patrik Kittel

Hagen a.T.W. Hof Kasselmann 26.04.2014 "Horses and Dreams" hier Dressur Grand Prix (Kür-Tour): Patrik Kittel (SWE) und Deja Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 Rüsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (© Julia Rau)

Schweden vor den Niederlanden und Dänemark – so lautete die Rangierung im Grand Prix, der Qualifikation für die Grand Prix Kür, von Hagen. Der Sieg ging an Patrik Kittel, der auf seiner Nachwuchshoffnung Deja v. Silvano 74,240 Prozent für eine fast fehlerfreie Vorstellung erhielt.

Elastisch und schwungvoll das kann die zehn Jahre alte braune Stute und überzeugte vor allem im Trab. In konstanter Anlehnung trabte sie unter ihrem schwedischen Reiter Patrik Kittel durch das Stadion, für den starken Trab und die Traversalen gab es jede Menge Achten. Die Passagen sind ebenfalls gut angelegt, in den Piaffen verliert das jüngste Pferd (zusammen mit Hubertus Schmidts Florenciano) in der Prüfung manchmal noch den Takt.
An der Durchlässigkeit haperte es aber vor allem beim Rückwärtsrichten. Die Stute sah es erst überhaupt nicht ein, nach hinten zu treten, sondern lehnte sich nur zurück. Beim zweiten Anlauf klappte es! Diese Lektion hatte wohl nicht jeder Richter gleich gesehen die Noten lagen lagen zwischen 3 und 7,5. Der Schritt ist mit genügend Raumgriff ausgestattet. Im Galopp, vor allem in den fliegenden Wechseln, lud sich die Stute etwas auf.
Platz zwei ging mit 73,340 Prozent an den Niederländer Hans Peter Minderhoud auf Romanov v. Rohdiamant. Vom ersten bis zum letzten Gruß zeigte der 14 Jahre alte Rohdiamant-Sohn seine Zunge. Dazu wurde der Braune häufig eng, vor allem in den Traversalen und der Piaffe-Passage-Tour. Die Trabverstärkungen liefen ganz nach dem Motto vorne hui, hinten pfui. Insgesamt blieb das Paar ohne groben Patzer.

Mit knapp unter 70 Prozent, genauer gesagt 69,58 Prozent, ritt der Däne Lars Petersen auf Platz drei. Auf Mariett v. Come Back II punktete er in Verstärkungen und Passagen, verlor aber wiederum wichtige Zähler durch Fehler in den 15 fliegenden Wechseln von Sprung zu Sprung. Nicht ganz einig waren sich die Richter bei der Bewertung des Paares. Die Richterin bei E, Anne Gribbons aus den USA, gab dem Paar 72 Prozent (Platz drei), Gustav Svalling aus Schweden (saß bei M) 67,4 Prozent (Platz zwölf), eine Differenz von 4,5 Prozent. Vierte wurde die fein einsitzende Finnin Mikaela Lindh auf Skovlunds Mas Guapo v. Master (69,4 Prozent). Auf Platz fünf der beste Deutsche: Hubertus Schmidt auf dem KWPN-Hengst Florenciano v. Florencio I (69,360 Prozent). Das Paar kam ohne großen Fehler durch die Prüfung, insgesamt wünschte man dem großrahmigen, zehn Jahre alten Braunen eine aktivere Hinterhand in den Piaffen verlor er leicht den Takt. Gut gelang die Galopptour, insbesondere die fliegenden Wechsel und die Pirouetten. Sechste wurde Anabel Balkenhol auf Rubins Royal v. Rubinstein (69,00 Prozent). Pech hatte Nadine Capellmann. Ihre Gribaldi-Tochter Girasol fiel aus Dressur-Disziplintrainer Jonny Hilberath sagte zu St.GEORG-online, dass sich die Stute kurz vor dem Start vertreten habe.

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