Heroldsberg: Isabell Werth und Laurenti qualifizieren sich fürs Louisdor Preis-Finale

Wer denkt, Bella Rose sei das einzige Nachwuchspferd im Stall von Isabell Werth, der irrt. Sie hat noch ein weiteres Eisen im Feuer, ein sehr großes, das sich heute in Heroldsberg mit einigem Vorsprung für das Finale im Nachwuchspferde-Grand Prix empfehlen konnte.

Der Oldenburger Laurentio-Walldorf-Sohn Laurenti ist genauso alt wie Bella Rose, nämlich zehn Jahre. Und wie Bella Rose bewegt er sich spektakulär. Heute in Heroldsberg sahen alle fünf Richter ihn auf Platz eins. Und dabei wäre sicher noch mehr an Punkten drin gewesen, die er jetzt beispielsweise mit Fünfen in der halben Passage-Volte nach rechts verschenkte. Nach links klappte es dann nämlich tadellos. Dafür punktete er gewaltig im Galopp – vor allem den Pirouetten – und in den Trabverstärkungen, wo es sogar die eine oder andere Neun gab. Unter dem Strich kamen die beiden auf 73,233 Prozent.

Das genügte locker um Fabienne Lütkemeier auf ihrer Nachwuchshoffnung Sole Mio auf Platz zwei zu verweisen. Die ebenfalls zehn Jahre alte westfälische Show Star-Lamoureux-Tochter erhielt ein ausgeglichenes Protokoll mit Noten zwischen Sechs und Acht, was sich zu einem Endergebnis von 71,093 Prozent zusammenfügte.

Auch der Drittplatzierte kam auf über 70 Prozent: Holga Finken im Sattel des westfälischen De Niro-Florestan-Sohns Daily Mirror. Er machte vor allem mit einer super Schritttour Boden gut und erhielt am Ende 70,233 Prozent. Finken ritt übrigens auch das Pferd auf Platz vier, den Hannoveraner Hofgraf, der auf 68,279 Prozent kam.

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