Jetzt aber! Kiefferhof’s Imperius fährt nach Frankfurt zum Burg-Pokal Finale

Frenzen-Imperius

Annabel Frenzen und Imperius im Frühjahr in München. (© Schreiner)

So häufig schon waren Annabel Frenzen und der Rheinländer Kiefferhof’s Imperius unter den Top drei platziert gewesen bei Qualifikationen für den Nürnberger Burg-Pokal, aber mit dem Sieg, den es nun mal braucht, um beim Finale dabei zu sein, wollte es nie klappen. Bis jetzt!

Bei der letzten Möglichkeit der aktuellen Saison im Rahmen der Fasziniation Pferd in Nürnberg schlugen Annabel Frenzen und der neunjährige Hengst zu. Mit 72,902 Prozent gewann Kiefferhof’s Imperius den Prix St. Georges Special, die Sonderaufgabe für die Burg-Pokal Serie.

Seit 2017 reitet die 29-jährige Ärztin Annabel Frenzen den Sohn des Imperius, der noch immer im Besitz seines Züchters Gerhard Kieffer steht und darum das Namenspräfix „Kiefferhof’s“ trägt. Schon im vergangenen Jahr hatten sie das Burg-Pokal Finale knapp verpasst. Nun aber sind sie dabei.

Nicht ganz gereicht hat es für die Norwegerin Isabel Freese mit ihrem zweiten Totilas-Sohn, dem siebenjährigen Top Gear. Mit Total Hope, der gestern die Einlaufprüfung für die eigentliche Qualifikation haushoch gewonnen hat, ist die Dressurausbilderin der Station Schockemöhle bereits für Frankfurt qualifiziert. Total Hopes Halbbruder Top Gear verpasste den notwendigen Sieg heute, wurde aber Zweiter mit 71,146 Prozent.

Rang drei ging an das zweitplatzierte Paar von gestern, Fabienne Müller-Lütkemeier auf dem Vitalis-Sohn Valesco (70,708), gefolgt von Dorothee Schneider und Fürst Magic (70,439).

Heimspiel im Special

Vor der Entscheidung im Kampf um die letzte Fahrkarte nach Frankfurt stand heute morgen schon der Grand Prix Special auf dem Programm. Den machten die Bayern unter sich aus. Am Ende hatte der Münchener Ferdinand Csaki auf dem Hannoveraner Stedinger-Sohn Stevie Wonder die Nase um einen halbes Pünktchen vorn. Mit 71,274 Prozent, umgerechnet 1817,5 Punkten gewann er die Prüfung vor der ehemaligen Piaff Förderpreis-Siegerin Franziska Stieglmaier im Sattel ihrer zehnjährigen Zukunftshoffnung Dauphin v. Damon Hill. Die beiden kamen mit 71,255 Prozent aus dem Viereck, was einer Punktsumme von 1817 entspricht. Knapper geht’s nicht.

Auch dahinter leuchteten die bayerischen Farben. Dritte wurde mit Lisa-Maria Klössinger eine weitere Piaff Förderpreis-Siegerin, die den Quaterback-Sohn Quam Libet mit nach Nürnberg genommen hatte. Die Vorstellung der beiden wurde mit 69,451 Prozent belohnt, Platz drei.

Vierter wurde Frank Freund auf dem Württemberger Royal Doruto-Sohn Royal Cabaret (68,824).

Alle Ergebnisse aus Nürnberg finden Sie hier.

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