Oldenburg: Bester Escolar und ein neues Auto für Patrick Stühlmeyer

037 Frie Hubertus Schmidt – Escolar-min

Hubertus Schmidt ist mit Escolar auf dem richtigen Weg! Nach dem gestrigen Grand Prix von Oldenburg setzte der zehnjährige Westfale heute im Grand Prix Special noch einen drauf. Im Parcours kämpften 52 Pferde um noch viel mehr PS.

Reitmeister Hubertus Schmidt und der Westfalen-Hengst Escolar agierten heute im Grand Prix Special ähnlich überlegen wie schon gestern im Grand Prix. Einzig in der zweiten Pirouette verloren sie Punkte, ansonsten gelang ihnen erneut eine super Prüfung, die mit 75,511 Prozent belohnt wurde. Alle Richter waren sich einig, dass dies der Siegesritt gewesen sein muss und am Ende hatten Schmidt und der Estobar-Sohn vom Gestüt Gut Neuenhof fast vier Prozent mehr auf dem Konto als das nächstplatzierte Paar.

Das waren diesmal Anabel Balkenhol und Davinia La Douce. Die zwölfjährige Hannoveraner Don Frederico-Tochter wurde mit 71,596 Prozent bewertet und landete damit vor der Britin Laura Tomlinson im Sattel der erst neunjährigen bayerischen Bordeaux-Tochter Rose of Bavaria (71,404 Prozent). Für Laura Tomlinson, die ja auch eine langjährige Schülerin von Klaus Balkenhol ist, war Oldenburg das erste internationale Turnier mit der Stute.

Patrick Stühlmeyer gewinnt das Auto

Frieler

Patrick Stühlmeyer und Varihoka du Temple

Der Sieger des Tages im Parcours heißt Patrick Stühlmeyer. Der Bereiter aus dem Stall Schockemöhle hatte für das Weltranglisten-Springen über 1,50 Meter mit Stechen seinen bewährten Selle Francais-Hengst Varihoka du Temple gesattelt. Der enttäuschte seinen Reiter nicht.

Von zwölf Paaren im Stechen blieben fünf fehlerfrei. Stühlmeyers zehnjähriger Luigi d’Amaury-Sohn war dabei und lieferte zudem eine uneinholbare Zeit von 36,24 Sekunden. Das bedeutete für ihn, dass er die Ehrenrunde schwänzen konnte, denn sein Reiter erhielt ein neues Auto im Wert von gut 10.000 Euro.

Das Nachsehen hatten Guido Klatte Jun. und der zwölfjährige Hannoveraner Hengst Asagan M v. Argentinus. Sie kamen nach 36,39 Sekunden ins Ziel. Dritter wurde Hendrik Sosath mit Lady Lordana nach einer 37,45 Sekunden-Runde im Stechen.

Die Deutsche Amazonen-Meisterin Julie Mynou Diederichsmeyer freute sich mit Carlucci über Rang vier, gefolgt vom Trainingskollegen des Siegers, Philip Rüping auf Chacoon Blue, der ja gerade mit seinen Nachkommen bei der Hannoveraner Körung für Aufsehen gesorgt hatte.

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