Maastricht: Kopf-an-Kopf-Rennen im Grand Prix

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Paddox und Diederik van Silfhout bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. (© Pauline von Hardenberg)

Die Dressurreiter haben den Angang gemacht bei den Jumping Indoors Maastricht. Der Grand Prix geriet zu einem Dreikampf zwischen Diederik van Silfhout, Hans Peter Minderhoud mit dem wieder genesenen Weltcupsieger Flirt und Isabell Werth mit dem ebenfalls wieder fitten Don Johnson.

Am Ende setzten die Richter die beiden Mannschaftseuropameister Diederik van Silfhout und seinen elfjährigen KWPN-Hengst Arlando v. Paddox an die Spitze. Das Ergebnis: 75,8409 Prozent. Allerdings hatte die Chefrichterin bei C, Annette Fransen Iacobaeus ihn nur auf Rang fünf hatte.

Recht einig waren die Richter sich in der Bewertung des Weltcupsieger-Paares Hans Peter Minderhoud auf dem Florestan-Sohn Flirt. Nach Göteborg hatte der 16-jährige in der Schweiz gezogene Wallach zwangspausieren müssen. Nun ist er rechtzeitig fit, um im kommenden Jahr seinen Titel in Omaha, USA, zu verteidigen. Heute gab es 75,540 Prozent für das Paar.

Denkbar knapp dahinter reihte sich mit 75,520 Prozent ein weiterer Rekonvaleszent ein: Isabell Werths Don Johnson. Er hatte schon vor dem Weltcupfinale in Göteborg einen gelben Schein eingereicht, nachdem er sich mit seiner Box anlegte und den Kampf verlor. Nun ist er wieder gesund. Und nach Meinung der Richterin bei C, Annette Fransen Iacobaeus, wäre er heute der Sieger gewesen. Insofern könnten die kommenden Tage noch spannend werden!

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