Weltreiterspiele Tryon 2018

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Luftaufnahme des Tryon International Equestrian Center, wo bei den Weltreiterspielen 2018 Pferdesportgeschichte geschrieben werden wird. (© www.tryon2018.com)

Mallorca gleich Ballermann? Von wegen! Auf der Finca Es Fangar ist dieses Wochenende einige Dressurprominenz versammelt. Unter anderem sind Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg und Hollands Rio-Reservistin Madeleine Witte-Vrees vor Ort. Sie haben das heutige Highlight unter sich ausgemacht.

Madeleine Witte Vrees war mit ihrem Vivaldi-Donnerhall-Sohn Cennin Ersatzreiterin der Niederlande bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Sie ist allerdings nicht mitgefahren, weil sie dem neunjährigen KWPN-Hengst die Reise nicht zumuten wollte. Heute jedenfalls triumphierten sie mit 74,240 Prozent. Alle Richter hatten das Paar an erster Stelle.

Langehanenberg Zweite

Anders bei der Zweitplatzierten, Helen Langehanenberg mit dem 14-jährigen Hannoveraner Hengst Damsey v. Dressage Royal-Ritual. Hier war der Chefrichter bei C, der Spanier Francisco Guerra Diaz, so ganz anderer Meinung als seine Kollegen. Er hatte die beiden mit 68,3 Prozent auf Platz elf. Jacques van Daele (BEL) bei B ordnete sie an dritter Position ein. Die drei anderen Juroren lagen mit ihrer Rangierung richtig. 71,020 Prozent standen auf der Anzeigentafel.

Wieder die Niederlande

Nicht nur die Siegerin, auch die Drittplatzierte kam aus den Niederlanden: Danielle Heijkoop mit dem zehnjährigen KWPN-Wallach Badari v. Gribaldi-Damocles. Auch bei diesem Paar gab es von Rang acht (Maribel Alonso/MEX bei M) bis zwei (Jacques van Daele) einen bunten Mix.

Vierte wurde die Portugiesin Maria Caetano auf dem neunjährigen Lusitano-Hengst Coroado, ein Sohn des Londoner Olympiadressurhengstes Rubi von Goncalo Cavalho (69,960). Dahinter reihte sich die zweite Deutsche des Starterfeldes ein, Isabelle Steidle mit dem 15-jährigen Holsteiner Loong Drink v. Langenhagen-Concerto II (69,640).

Sir Donnerhall II nun Grand Prix-Pferd

Lange war der Oldenburger Hengst Sir Donnerhall II verletzt gewesen. 2014 übernahm die Spanierin Morgan Barbancon Mestre den Sandro Hit-Sohn. 2015 war er ein einziges Turnier gegangen. In diesem Jahr nahm er im Frühjahr an zwei Turnieren teil, in Valencia und in München-Riem. Bei beiden Turnieren sollte er die U25-Tour gehen, wurde jedoch qualifiziert. In Deauville haben die beiden dann ihr Grand Prix-Debüt gegeben und waren mit 64,720 aus dem Grand Prix und 65,941 Prozent aus dem Special gekommen. Beim Weltcupturnier in Augustowek Anfang des Monats gab es erstmals über 70 Prozent im Grand Prix und einen dritten Platz. An das Ergebnis kamen die beiden heute nicht heran: 65,160 Prozent lautete das Ergebnis, Rang 14.

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