Neumünster: Kristina Bröring-Sprehe mit erstem Grand Prix-Sieg nach Babypause

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Kristina Bröring-Sprehe und Destiny beim Louisdor-Preis Finale in Frankfurt 2018. (© www.toffi-images.de)

In Münster meldete sich Mannschaftsolympiasiegerin Kristina Bröring-Sprehe mit ihrer Zukunftshoffnung Destiny zurück im Viereck nach ihrer Babypause. In Neumünster feierten die beiden ihren ersten Sieg.

Mit 72,967 Prozent gewannen Kristina Bröring-Sprehe und der nun elfjährige Oldenburger Desperados-Sohn Destiny den Grand Prix der (nationalen) Special-Tour. Zweite wurde Juliane Burfeind auf dem Holsteiner Wallach Devanto v. De Chirico (72,40), gefolgt von Charlott-Maria Schürmann im Sattel ihres langjährigen Erfolgspferdes Burlington (71,067).

Proper ist Kristina Bröring-Sprehes Destiny geworden, der sich heute besonders im Trab ausdrucksvoll und frisch präsentierte. Stärken dieses Sohnes von Kristina Bröring-Sprehes langjährigem Erfolgspartner Desperados sind z. B. auch die die Wechseltouren, von denen besonders die Zweier schon sehr schön gerade und sicher nach vorne durchgesprungen waren. Die Einer begannen ähnlich gut, allerdings kam Destiny dann etwas hinter die treibenden Hilfen. Das war es dann auch, weshalb der Wallach in den Pirouetten, insbesondere der ersten nach links, nicht so punktete, wie er es eigentlich kann.

Juliane Burfeinds Devanto glänzte mit toller Piaffe-Passage-Arbeit und insgesamt einem sehr ansprechenden Seitenbild, guter Anlehnung und aufmerksamer Mitarbeit des Pferdes.

Burlington zeigte die vielleicht schönsten Serienwechsel des Tages, hatte aber heute auch kleine Probleme, wie ein nicht ganz gerades und zu enges Rückwärtsrichten, Taktstörungen im zweiten starken Trab und in der Linkspirouette.

Intermédiaire-Kür an Vayron

Wie schon im Prix St. Georges war auch in der Intermèdiaire I-Kür kein Vorbeikommen an Helen Langehanenberg und ihrem 1,85 Meter-Riesen Vayron.

Sie begannen ihre Aufgabe im Galopp, und es ist schon beeindruckend, wenn der hünenhafte Vitalis-Sohn im starken Galopp über die Diagonale donnert. Die höchste Versammlung in den Pirouetten bereitet ihm hingegen noch etwas Schwierigkeiten. Ein so großes Pferd mit einer solchen Übersetzung braucht einfach etwas länger, um genügend Kraft und Gleichgewicht zu entwickeln, seinen Körper in jeder Situation auszubalancieren.

Trotzdem, der Sechste des Nürnberger Burg-Pokals ist nicht nur ein großes Pferd, sondern vor allem auch eines mit großen Möglichkeiten. Alles in allem gaben die Richter dem Paar heute 75,5 Prozent.

Platz zwei ging an das niederländische Duo Petra Esch und Fifty Fifty mit 74,333 Prozent, gefolgt von der Finnin Emma Kanerva auf Mist of Titanium (73,250) und Brasiliens Rodolpho Riskalla im Sattel des Hannoveraner Hengstes Don Henrico (72,708).

Alle Ergebnisse aus Neumünster finden Sie hier.

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