Schenefeld: Siege für Ingrid Klimke im Grand Prix und Einlaufprüfung der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal

Pferdesport, Dressur

Ingrid Klimke und Franziskus. (© von Korff)

Für Reitmeisterin Ingrid Klimke hat sich die Anreise nach Schleswig-Holstein heute schon bezahlt gemacht. Sie ist auf dem besten Weg, morgen mit einem Sohn ihres Franziskus noch das letzte Ticket für das Finale des Nürnberger Burg-Pokals zu lösen.

Ingrid Klimke hat dieses Wochenende Franziskus und seine Söhne Firlefranz und Freudentänzer mit nach Schleswig-Holstein gebracht. Die Anreise hat sich heute definitiv schon mal bezahlt gemacht! Konnte gestern Lena Waldmann noch einen Doppelsieg in der Inter II einfahren, hatten heute im Grand Prix Ingrid Klimke und der nunmehr 13-jährige Fidertanz-Sohn Franziskus die Nase vorn. Sie stellte den Hannoveraner Hengst für 74,880 Prozent vor. Offenbar scheint der Hengst, der vor Olympia ja den gelben Schein eingereicht hatte, glücklicherweise wieder fit zu sein! Das Gleiche gilt für seine Reiterin, die ihr Turnier-Comeback vor wenigen Wochen in Arville feierte. Richter Peter Olsson (H), Ralph Schmidt (C) und Michael Settertobulte (B) sahen sie heute in der S***-Dressur mit Franziskus auf dem ersten Rang, Richter Klaus Storbeck (E) sowie Dr. Carsten Munk (M) sahen sie auf dem zweiten Rang.

Das Niveau von gestern konnten Grey Flanell und Lena Waldmann heute ganz knapp nicht halten. Sie erhielten 74,280 Prozent und landeten damit auf dem zweiten Platz. Auch auf Rang drei hielt Waldmann für das Gestüt Bonhomme die Fahnen hoch – heute allerdings nicht mit „Morricönchen“, wie sie den Hengst Morricone nennt, sondern mit Cadeau Noir. Die Vorstellung des elfjährigen Sohnes v. Christ wurde von den Richtern mit 72,520 Prozent bedacht.

Daniel Bachmann Andersen reihte sich dahinter mit dem elfjährigen Floriscount-Sohn Fanalino ein (72,200 Prozent), gefolgt von der Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Bianca Nowag im Sattel von Florine, einer erst neunjährigen Foundation-Tochter (71,360 Prozent). Ebenfalls noch platzieren konnten sich Felix Kneese/Quibelle (70,440 Prozent, Rang sechs) und Juliane Brunkhorst mit Con Cento (69,640 Prozent, Rang sieben).

Firlefranz auf dem Weg zum Ticket für den Nürnberger Burg-Pokal

Am Mittag fand bereits die Einlaufprüfung zur morgigen Qualifikation zum Finale des Nürnberger Burg-Pokals statt. Ingrid Klimke und Firlefranz meldeten heute schon mal Ansprüche auf das letzte noch zu vergebende Ticket an. Klimke hatte es mit dem achtjährigen Franziskus-Sohn bereits im Frühjahr in Hagen versucht, ein Ticket zu lösen. Dort platzierte sich Firlefranz an vierter Stelle.

Firlefranz bekam nun heute im Prix St. Georges Special* insgesamt 74,073 Prozent. Die Richter bei E und C sahen den westfälischen Wallach in Front, die anderen drei Richter schwankten zwischen Rang drei und vier. Trotzdem bedeutete das am heutigen Samstag den Sieg!

Platz zwei wurde es heute für den Holsteiner Hengst Carracciola, der sich ja seit einiger Zeit in Beritt des Dänen Daniel Bachmann Andersen befindet. 73,780 Prozent lautete das Ergebnis für den Chin Chin-Sohn, der ebenfalls von zwei Richtern auf Platz eins gesehen worden war. Richter Peter Olsson bei E hingegen vergab nur gut 70 Prozent, was Rang sechs bedeutet hätte.

Dritte wurde die amtierende Deutsche Meisterin der Ponyreiter (!), Rose Oatley mit dem Rock Forever I-Sohn Rock Revolution (73,293 Prozent). Nochmal Klimke und ein Franziskus-Sohn landeten auf Rang vier. Für die Vorstellung des achtjährigen Hengstes Freudentänzer vergaben die Richter 71,634 Prozent.

Morgen geht es dann – erneut in einem Prix St. Georges Special* – um das letzte Ticket zum Finale des Nürnberger Burg-Pokals.

Alle Ergebnisse aus Schenefeld finden Sie hier.

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