FEI: Sport in Europa nach Herpes-Pause wieder ab 12. April erlaubt

Featurebild Springen

Featurebild Springen (© www.toffi-images.de)

Weltreiterverband (FEI) beendet Turniersperre in Europa wegen Herpesausbrüchen in Spanien zum 12. April 2021.

In der vergangenen Woche haben Vertreter aller am Reitsport beteiligten Gruppen mit dem Weltreiterverband (FEI) besprochen, wie und wann man wieder Turniere in Europa durchführen kann. Nach den Herpes-Ausbrüchen in Spanien hatte die FEI alle Turniere im größten Teil von Europa zunächst ausgesetzt. An ihren Rechnern saßen für die Konferenz die Aktivensprecher genauso wie Vertreter von Spring- und Dressurreiter-Clubs, aber auch Steve Guerdats Pflegerin Heidi Mulari und Patrick Borg, seines Zeichens FEI Veranstaltungs-Stall Manager waren dabei.

Vorbereitet wurde das Treffen vom Tiermedizin Komitee sowie der Arbeitsgruppe Epidemiologie der FEI. Die in der Runde besprochenen Beschlüsse sind nun vom FEI-Vorstand beschlossen und in Kraft gesetzt worden. Demnach darf ab dem 12. April in Europa wieder geritten werden.

Die Maßnahmen beinhalten einige zeitlich begrenzte Vorkehrungen, die bis zum 30. Mai aufrecht erhalten bleiben sollen. Das wird als wissenschaftlich relevanter Sicherheitsbereich in einer Pressemitteilung bezeichnet, um mögliche weitere Ausbrüche beobachten zu können. Details dazu sollen am 5. April veröffentlicht werden.

Zeitgleich soll auch ein Update in der Pferde-App des Weltreiterverbandes dafür sorgen, dass die Nachverfolgung der einzelnen Pferde gewährleistet werden kann.

In Dänemark waren Pferde am vergangenen Wochenende auf Turnieren erschienen, obwohl sie noch als Spanienrückkehrer hätten in Quarantäne bleiben müssen.

Wie es im deutschen Turniersport weitergeht, ist nur bedingt abhängig vom Verlauf der Herpesfälle in Deutschland. Vielmehr werden hier die einzelnen Bundesländer nach ihren Maßgaben und dem Verlauf der Corona-Pandemie entscheiden.