Pfingstturnier Wiesbaden 2019 ohne Ponys, dafür mit Dressurpferdeprüfungen

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Ponys, sonst ein fester Bestandteil des Wiesbadener Pfingstturniers, hier Semmieke Rothenberger, gibt es 2019 nicht zu sehen. (© www.pfingstturnier.org/Jacques Toffi)

Ostern ist dieses Jahr spät im Jahr – am 21. April steht landauf, landab die Ostereiersuche an. Das hat Konsequenzen für den Turnierplan. Denn Pfingsten, 50 Tage nach Ostersonntag, ist diesmal erst Anfang Juni. Das hat für das Pfingstturnier in Wiesbaden in diesem Jahr eine Konsequenz: Die Ponyreiter bleiben fern, an ihre Stelle tritt der vierbeinige Nachwuchs. Und zwar international!

Ponyreiter sind normalerweise fester Bestandteil des internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden. Doch der später Pfingsttermin in diesem Jahr kollidiert mit den Vorbereitungen der Ponyreiter auf die Championate. Deswegen werden anstatt der Ponys nun fünf-, sechs- und siebenjährige Dressur-Nachwuchspferde vor dem Biebricher Schloss an den Start gehen. Damit könnte das Pfingstwochenende vom 7.-10. Juni das erste Aufeinandertreffen von Nachwuchspferden aus aller Herren Länder markieren, die am ersten Augustwochenende in Ermelo bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde konkurrieren werden. „Die Zeitschiene ist in diesem Sommer für alle Turniere etwas nach hinten verschoben, angefangen mit dem späten Ostertermin. So liegen wichtige Turniere für die Nachwuchsreiter sehr eng beieinander“, erklärt Wiesbadens Dressur-Chefin Isabelle Kettner. „Das brachte uns auf die Idee, erstmals die besten Nachwuchspferde einzubeziehen statt der Nachwuchsreiter. Und ich muss sagen: Je länger wir über das neue Konzept nachgedacht haben, umso besser gefällt es uns.“

Wie das deutsche Kontingent für Ermelo aussehen wird, entscheidet sich auch in diesem Jahr in zwei Sichtungen im 18./19. Juni und Dienstag, 2. Juli. Im „richtigen“ Sport gibt es wieder die beiden „Großen Touren“ mit Grand Prix und Grand Prix Special bzw. dem Grand Prix, der für die Flutlichtkür als Qualifikation ausgeschrieben ist. Neben der „Kleinen Tour“, Prix St. Georges und Intermediaire I, werden auch die U25-Reiter wieder in den Schlosspark zurückkommen: 2019 macht der Piaff-Förderpreis für Deutschlands beste U25-Reiter wieder Station vorm Schloss in Wiesbaden. Auch hier stehen die Reiterinnen und Reiter noch nicht fest. Auf Einladung der Bundestrainer trifft sich Deutschlands Nachwuchs in Sachen „Pi und Pa“ Anfang Februar in Warendorf. Dort werden dann die Startplätze vergeben.

Unverändert sind die weiteren Programmpunkte bei der Mega-Veranstaltung mit Springen, Voltigieren und Vielseitigkeit.

Infos zum Pfingstturnier in Wiesbaden finden Sie hier. Die Karten kosten zwischen 17,50 und 49 Euro.

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