Reitsport auch 2028 Teil der Olympischen Spiele

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Reitstadion Tokio 2021 (© www.st-georg.de)

Auch 2028 in Los Angeles werden Reiter bei den Olympischen Spielen am Start sein. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) heute dem Weltreiterverband (FEI) signalisiert.

Auch bei Olympia 2028 in Los Angeles wird Reitsport auf der Agenda stehen. Dafür sind die Weichen jetzt gestellt worden. Reiten zählt zu den 28 Sportarten, über die das Internationale Olympische Komitee (IOC) gestern gesprochen hat. Final abgestimmt wird allerdings erst im Februar 2022. Um diesen Termin ging es auch bei dem Disput zwischen FEI und dem internationalen Springreiterclub (IJRC). Dessen Vertreter hatten sich klar gegen das in Tokio gewählte olympische Format mit drei Reitern ohne Streichergebnis gestellt. Gehört worden war ihr Protest aber nicht.

Olympia „wichtig für Außendarstellung“

FEI-Präsident Ingmar de Vos nutzte die gestrige Entscheidung des IOC, um einmal mehr auf die seiner Meinung nach erfolgreiche Außendarstellung des Reitsports im Rahmen der Olympischen Spiele von  Tokio abzuheben. In einer Pressemitteilung wird der Belgier zitiert: „Wir müssen die globale Sichtbarkeit unseres Sports in den Medien und auf digitalen Plattformen garantieren und weiterhin relevante Inhalte präsentieren, um neue Fans anzulocken. Uns bietet sich diese Gelegenheit alle vier Jahre und den Reitsport innerhalb der Olympischen Bewegung zu verankern ist von zentraler Bedeutung für die FEI und unseren Sport.“

Dass der Springsport vor Ort in Tokio von den Aktiven stark kritisiert wurde, gerade wegen des Formats und sogar die Medaillengewinner sich klar gegen diesen Modus noch am Tag ihres Triumphs ausgesprochen haben, negiert de Vos. Das hat unter anderem Olympiasieger Steve Guerdat auf den Plan gerufen. In der Januar-Ausgabe des St.GEORG (ab kommenden Mittwoch im Handel, und ab Montag hier versandkostenfrei zu bestellen) spricht der Schweizer im Interview Klartext.