Aachen: Niederländischer Sieg im Springstadion

Der erst 20 Jahre alte Frank Schuttert war auf Epleaser Van’t Heike schneller als alle anderen

Aachen Soers 16.07.2014 CHIO Springen Preis des Handwerks: Frank Schuttert (NED) und Epleaser van´t Heike Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 Rüsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (© Julia Rau)

Der Preis der AachenMünchener im Springstadion hatte gewisse Parallelen zum Hauptspringen des gestrigen Tages, dem NRW-Preis. Wieder qualifizierte sich Katrin Eckermann für die Siegerrunde der besten Zwölf und wieder war es der erste Starter im zweiten Umlauf, der richtig los legte. Das war aber dieses Mal nicht die 24-Jährige aus Münster. Der Sieg ging in die Niederlande.

Der erst 20 Jahre alte Frank Schuttert hatte als erster Starter nur eine Chance: alles auf eine Karte zu setzen und den „Alten“ so das Fürchten lehren. Auf dem zehnjährigen For Pleasure-Sohn Epleaser Van’t Heike tat er genau das und sein Plan ging auf (0 Fehler/48,39 Sekunden). Die Konkurrenz versuchte zwar alles, um an seine Zeit heran zu kommen, scheiterte aber, so dass der Niederländer Schuttert die 18.750 Euro Siegprämie kassierte. Mit einem Abstand von fünf Zehnteln wurde Pieter Devos aus Belgien auf Dylano v. Cento Lano Zweiter (0/48,89). Rang drei ging wieder in die Niederlande, an Maikel van der Vleuten auf Verdi v. Quidam de Revel (0/49,07), bevor der erste Deutsche auf Rang vier folgte. Christian Ahlmann hatte den neunjährigen Cornado II v. Cornet Obolensky gesattelt (0/49,57). Es ist der zwei Jahre jüngere Vollbruder von Marcus Ehnings Cornado NRW. Im Stechen zeigte Cornado II, dass er in Sachen Vermögen seinem großen Bruder in nichts nachsteht. Katrin Eckermann war die zweite Deutsche, die sich für die Siegerrunde qualifizierte. Sie wurde mit zwei Fehlern auf Nabab de Revel Elfte (8/48,39).

Bekannte Gesichter machten sich auf die Ehrenrunde im Finale der Youngster-Tour. Der Ire Darragh Kenny sicherte sich nach der zweiten Qualifikation am Donnerstag auch den Sieg im Finale. In beiden Umläufen blieb er auf dem achtjährigen Hengst Chin Quidam fehlerfrei und war in der letzten Runde auch deutlich schneller, als der Rest des Feldes (45,29). Bei der Namenswahl des Siegerpferdes waren nicht unbedingt kreative Köpfe am Werk. Der Hengst wurde nach den Vornamen seiner Großväter Chin Chin und Quidam de Revel benannt. Zweiter wurde der Kanadier Eric Lamaze auf dem achtjährigen Check Picobello Z v. Cardento (0/47.03). Am Dienstag war das Paar wegen nicht erlaubten Gamaschen, die der Schimmel an der Hinterhand trug, disqualifiziert worden. Ansonsten hätten sie die Ehrenrunde angeführt. Dritte wurde Penelope Leprevost (FRA) auf Sultane Des Ibis v. Quidam de Revel (0/48,14) vor Katrin Eckermann auf Que Sera v. Quidams Rubin (0/48,18). Denis Nielsen vom Gestüt Sprehe landete im Sattel des achtjährigen Hannoveraner Hengstes Special One v. Stakkato auf Platz sechs (0/48,56). Nach dem Sieg in der ersten Wertung und ebenfalls Platz sechs in der zweiten Prüfung sicherte er sich mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Iren Kenny den Sieg in der Gesamtwertung der Youngster Tour.

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