Aachen: NRW-Preis für Katrin Eckermann UPDATE – mit VIDEO!

Fehlerfrei und vor allem schnell: Katrin Eckermann auf Carlson

Aachen Soers 18.07.2014 CHIO Springen Preis von NRW: Katrin Eckermann (GER) und Carlson Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 R¸sselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Gesch‰ftsbedingungen (© Julia Rau)

Nach ihrem Sturz in der zweiten Nationenpreisrunde am Donnerstag Abend konnte Katrin Eckermann mit dem Sieg im Nordrhein-Westfalenpreis auf Carlson die Scharte wirkungsvoll wieder auswetzen.

„Neuer Tag, neuer Start!“, strahlte Katrin Eckermann nach ihrem Sieg im Nordrhein-Westfalenpreis auf dem 13-jährigen Carlson. Offensichtlich unbeeindruckt von dem Sturz am Wassergraben in der zweiten Nationenpreisrunde am Donnerstagabend mit Firth of Lorne galoppierte sie einen Tag später forsch zum Sieg, ritt fast alle Hindernisse schräg an und benötigte im Stechen für ihren fehlerfreien Ritt 45,11 Sekunden. „Schließlich sind wir in Aachen“, sagte sie, „da kann man schon mal was riskieren“. Und zu ihrem Ritt im Nationenpreis: „Das Wichtigste ist, dass dem Pferd nichts passiert ist und auch mir nicht.“ Solche Nervenstärke wird Bundestrainer Otto Becker imponiert haben. Schade, hatte er gestern zu ihr gesagt. Das ist eben Schicksal. Am Sonntag im Großen Preis von Aachen wird Katrin wieder den Fuchshengst Firth of Lorne satteln. Sorgen, dass er oder sie ein Problem mit Wasser bekommen bekommen könnte, hat sie nicht.

14 von 52 Startern erreichten das Stechen. Zweiter hinter Eckermann wurde der Brasilianer Doda de Miranda auf Nouvelle Europe, einer zehnjährigen in Zangersheide gezogenen Stute v. Nelson (46,14), die er erst drei Monate im Stall hat und als sein Zweitpferd für die Weltreiterspiele aufbaut. Auf Platz drei landete Daniel Deußer auf dem erst neunjährigen First Class van Eeckelghem v. Baloubet du Rouet (0/47,44) vor der für Portugal reitenden Luciana Diniz auf der fixen kleinen For Pleasure-Tochter Fit for Fun (48,97). Auf Platz sieben konnte sich Marcus Ehning mit seinem WM-Kandidaten, dem westfälischen Landbeschäler Cornado v. Cornet Obolensky schieben. Er blieb auch im Stechen fehlerfrei, ließ es aber mit 49,52 Sekunden eher ruhig angehen.

Im Zeitspringen siegte der 36-jährige Franzose Julien Épaillard mit Pigmalion Du Rozel, dem über die elf Hindernisse mit 62,57 Sekunden die schnellste Zeit gelang. Rang zwei ging nach Deutschland: Hans-Dieter Dreher benötigte mit dem neunjährigen Holsteiner Quiwi Dream 63,14 Sekunden, gefolgt vom Belgier Olivier Philippaerts mit Carlito (63,63).

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