Aachen Youngstars: Hanna Schumacher, Chiara Reyer, Niels Kerstin und Zoe Osterhoff sind die Champions

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Was früher das Salut-Festival war, sind heute die Aachen Jumping Youngstars: ein Sprungbrett in den großen Sport. Und das sind die viel versprechendsten Paare dieses Jahres.

Mit zwei Punkten Vorsprung sicherte sich bei den Ponyreitern Hanna Schumacher aus dem Rheinland den Titel des Jumping Champions. Die Entscheidung fällt in jeder Altersklasse nach der Addition der Ergebnisse in den drei Teilprüfungen. Und da waren Hanna und ihr Deutsches Reitpony High Dream N die beständigsten: Als als Sieger waren sie aus der ersten Wertungsprüfung hervorgegangen, wurden dann Siebte in der zweiten und Dritte in der dritten. Damit hatten sie 109,5 Zähler auf dem Konto.

Bei dem Paar auf Rang zwei waren 107,5 Punkte zusammengekommen – Rang zwei für Bo Chiara Gröning für den westfälischen Provinzialverband im Sattel von Chessy. Die beiden hatten übrigens dieses Jahr zum EM-Aufgebot in Bishop Burton gehört. Sie konnten nach den Plätzen fünf und neun in den ersten beiden Prüfungen die dritte für sich entscheiden.

Rang drei belegten Ann-Sophie Seidl und Berkzicht Rob, die einmal dritte, einmal Zweite und schließlich Neunte geworden waren. Machte am Ende 102 Punkte.

Children

Der Titel bei den Children ging an die Zweitplatzierte der EM, Chiara Reyer, auf Cederic, „Teddy“, der sie auch schon in Fontainebleau aufs Treppchen gebracht hatte. Die beiden hatten sogar einen ziemlich beachtlichen Vorsprung nach zwei dritten und einem vierten Platz: 110,5 zu 103 Punkten.

„Silber“ sicherte sich die Schleswig-Holsteinerin Romy Rosalie Tietje auf Wild Cherry, die einmal Zweite und zweimal Sechste wurden.

Der Reiter auf Rang drei hatte bei der EM zwar keine Einzelmedaille geholt, gehörte aber zum siegreichen Team: Mick Haunhorst auf Conquest, der nach Rang 25 in der ersten Runde mit zwei Siegen in den darauf folgenden eine wahre Aufholjagd hinlegte (101 Punkte).

Junioren

Aus den Niederlanden kam der Champion der Junioren, Niels Kersten auf Checker. Er glänzte mit drei Platzierungen unter den Top drei, einem Sieg und zwei dritten Plätzen, mit denen er 179,25 Punkte sammelte.

Den Landesverband Berlin Brandenburg vertrat die Reiterin auf Platz zwei: Johanna Zander-Keil mit Barco. Nach dem Sieg in Runde eins, wurde es in Runde zwei ein ernüchternder 17. Rang. Doch im dritten Anlauf konnten sie dann noch einmal richtig Punkten als Fünftbeste. Am Ende hatten sie nur einen guten Punkt Vorsprung mit ihren 158,75 Punkten auf das drittplatzierte Paar.

Das waren Ellen Krezl und Brakaschi für Schleswig-Holstein. Die beiden hatten in der ersten Runde Rang elf und in der zweiten Platz acht belegen können. Aufs Treppchen sprangen sie mit dem Sieg in der finalen Entscheidung (157,5).

Junge Reiter

Für Westfalen trat auch die Siegerin der Altersklasse U21 an, Zoe Osterhoff. Ihr reichte ein elfter, ein siebter und ein dritter Platz mit Chacenny, um einen der Sieger der ersten Wertung, Kai Thoma, mit 173,25 Punkten hinter sich zu lassen.

Thoma aus Weser-Ems stellte ein bekanntes Pferd vor: Samba de Janeiro, elfjährige Hannoveraner Stute, die mit ihrem Besitzer Rolf Moormann schon zahlreiche internationale Erfolge verbuchen konnte. Sie enttäuschte auch im Junge Reiter-Lager nicht. Nach Platz eins in Runde eins (den er sich mit mehreren Reitern teilen musste, weil es sich bei der ersten Qualifikation um ein Teamspringen handelte) folgten ein vierter und ein achter Rang. In Punkten hieß das: 170,5.

Annika Jaeger und Ledie Mecklenburg aus dem Team Hannover reihten sich mit 164,75 Punkten an dritter Stelle ein.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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