Abu Dhabi: Nächster Sieg für von Eckermann, neues Pferd für WM-Zweiten Al Sharbatly

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Henrik von Eckermann (SWE) und Chacanno beim CHIO Aachen 2017. (© Pauline von Hardenberg)

Die Turnierserie in Abu Dhabi geht weiter. Und Henrik von Eckermann setzt seine Siegesserie fort.

Erneut war es der Lewitzer OS-Wallach Chacanno v. Chacco Blue, mit dem von Eckermann am Ende ganz vorne stand. Der elfjährige Wallach, der einst von Philip Rüping in den Sport gebracht worden war, war das einzige Pferd, das den 1,45 Meter-Parcours in unter 60 Sekunden hinter sich bringen konnte. Am vergangenen Wochenende hatte das Paar sich bereits den Großen Preis gesichert.

„Der Kurs war wie für mein Pferd gemacht“, zitiert World of Showjumping Henrik von Eckermann, nachdem er als Gewinner der 23.025 Euro Preisgeld für den Sieger feststand, „ich konnte seinen großen Galoppsprung voll ausnutzen, ohne verrückt schnell reiten zu müssen. Chacanno ist ein fantastisches Pferd!“

Patz zwei ging an den Hannoveraner Lord Z-Sohn Laith unter Shane Breen (IRL) mit einer fehlerfreien 61,18 Sekunden-Runde. Dritter wurde der Saudi Abdulrahman Bader Alrajhi im Sattel des 14-jährigen Zangersheiders Qognac des Hayettes Z v. Quartz Adelheid Z (62,70).

Crazy Quick mit neuem Reiter

Platziert war auch der Silbermedaillengewinner der Weltreiterspiele 2010 in Kentucky, Abdullah Al Sharbatly. Er hat wieder ein neues Pferd: den 13-jährigen OS-Wallach Crazy Quick v. Chacco Blue.

Crazy Quick ist ein Deutschland geboren. Das Gestüt Lewitz hatte ihn aus einer Quick Star-Mutter gezogen. In den internationalen Sport hatte ihn der Pole Jaroslaw Skryczinski gebracht, der mit ihm einige sehr gute Erfolge verbuchen konnte. Unter anderem waren die beiden auch bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie und den Europameisterschaften 2015 in Aachen am Start sowie beim Weltcup-Finale 2016in Göteborg. Im vergangenen Herbst hatte dann Abdullah Al Sharbatly die Zügel des Pferdes übernommen. Bei sechs Turnieren konnten sie schon vier Springen gewinnen. Diesmal wurde es Rang fünf.

Die deutschen Ergebnisse

Jörg Naeve und Benur du Romet waren zwar fehlerfrei, aber nicht schnell genug für die Platzierung. Kollegin Miriam Schneider hatte mit Cartagena einen Abwurf. Philipp Weishaupt und Call me Eva gaben auf.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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