Barcelona: Siege für Devos und Kenny, deutsche Reiter gut platziert

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Der Belgier Pieter Devos siegte mit Jade vd Bisschop im Preis der Stadt Barcelona 2019. (© FEI / Lukasz Kowalski)

Bevor es morgen im Nationenpreis-Finale für die deutsche Equipe um alles geht, standen in Barcelona noch einige Rahmenspringen auf dem Programm. Die goldenen Schleifen holten sich Pieter Devos und Darragh Kenny, aber auch unsere Reiter konnten vorne mitmischen.

Fast 50.000 Euro Preisgeld durfte der Belgier Pieter Devos gestern als Sieger im Preis der Stadt Barcelona mit nach Hause nehmen. Auf seiner belgischen Fuchsstute Jade vd Bisschop war er in der entscheidenden Runde einen Hauch schneller als die Konkurrenz, nach 52,18 Sekunden stoppte die Uhr. Zwei Umläufe über 1,55 Meter waren gefragt, elf Paare hatten es in die zweite Runde geschafft.

Bester Deutscher war Christian Ahlmann auf Rang drei. Er hatte Take A Chance On Me Z gesattelt, einen zehnjährigen Sohn seines ehemaligen Erfolgspferdes Taloubet Z. Die beiden galoppierten nach 52,98 Sekunden über die Ziellinie und gewannen damit immerhin noch 22.500 Euro. Zwischen Ahlmann und Devos schob sich der Italiener Emilio Bicocchi mit Evita (0/52,33). Marcus Ehning und Funky Fred hatten zwar im ersten Umlauf einen Abwurf, durften aber dank ihrer blitzschnellen Zeit in der entscheidenden Runde noch einmal antreten. Alle Stangen blieben liegen – eine Nullrunde in 54,2 Sekunden bedeutete schlussendlich Platz acht.

Schneller Ire im Queen’s Cup

14 Teilnehmer hatten es heute in die Siegerrunde im Queen’s Cup geschafft. Hier hatten am Ende der Ire Darragh Kenny und seine Schimmelstute Sweet Tricia die Nase vorn. Erst seit einem halben Jahr reitet der 31-Jährige die Tochter des Holsteiner Hengstes Berlin, dennoch war Barcelona bereits der fünfte internationale Sieg für das Paar. Platz zwei ging an den Schweden Henrik von Eckermann mit Fancy Me vor der Portugiesin Luciana Diniz mit der wieder genesenen Fit For Fun.

Laura Klaphake landete mit dem zehnjährigen Oldenburger Bantou Balou auf Rang acht. Der Balou du Rouet-Sohn blieb zweimal ohne Abwürfe und in der Zeit. Marcus Ehning und Funky Fred sammelten hingegen vier Strafpunkte in der Siegerrunde, konnten sich damit aber noch als Zwölfte platzieren.

Momentan läuft in Barcelona der Challenge Cup, quasi das kleine Finale im Nationenpreis. Dort treten alle Mannschaften noch einmal gegeneinander an, die es am Donnerstag im ersten Umlauf nicht unter die besten Acht geschafft hatten. Morgen ab 15 Uhr heißt es dann für unser Team die Daumen drücken!

Alle Ergebnisse aus Barcelona finden Sie hier.

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