Braunschweig: Der nächste Sieg für den Super-Jung

00 Frie Michael Jung – Fischer Chelsea

Michael Jung und Chelsea auf dem Weg zum Sieg im Championat von Braunschweig. (© Frieler)

Nachdem er schon in Dortmund den Großen Preis der Bundesrepublik gewinnen konnte, knüpft Michael Jung in Braunschweig nahtlos an seine Erfolgsserie im Parcours an.

Dass er Vielseitigkeitsprüfungen in Serie gewinnt, ist man von Michael Jung ja gewohnt. Und man ahnte schon, irgendwann wird es auch im Parcours so weit sein. Der Moment scheint jetzt gekommen. Nach Dortmund setzte er in Braunschweig heute noch einen drauf, wieder im Sattel von Chelsea. Die hat sich inzwischen in Sachen Tempo anscheinend ein Beispiel an den Buschpferden im Stall Jung genommen. Satte 2,3 Sekunden schneller war sie als der ärgste Konkurrent im Stechen. Für ihren Reiter bedeutete das den Löwenanteil an 25.000 Euro Preisgeld sowie wertvolle Weltranglistenpunkte.

„Die Stute ist wirklich in Topform“, freute sich der dreifache Busch-Olympiasieger. „Es macht unheimlich viel Spaß, sie zu reiten. Chelsea ist wunderbar in die schweren Springen hineingewachsen, sie ist sensibel, vorsichtig und energiegeladen.“

An die Energie und Geschwindigkeit kam Harm Lahdes Larry nicht ganz heran. Aber mit Platz zwei war der Niedersachse trotzdem glücklich. Er sei ja auch „ganz knapp hinter der Zeit von Michael“ gewesen. Das war natürlich ein Scherz, 33,71 Sekunden war die Siegzeit von Jung, 36,04 Sekunden brauchte Lahde für den Stechparcours.

Dritter wurde Robert Whitaker, Sohn von Springreitlegende John Whitaker, im Sattel seines Toppferdes Catwalk. Er kennt das Gefühl, hinter Jung in der Ehrenrunde zu reiten. So war es auch schon vor zwei Wochen in Dortmund gewesen. Seine messerscharfe Analyse: „Michael ist einfach schneller. Morgen im Großen Preis werde ich noch mehr Gas geben müssen.“

 HGW-Bundesnachwuchschampionat

Die Entscheidung, wer HGW-Bundesnachwuchschampion der Springreiter 2019 wird, fällt erst morgen im Finale mit Pferdewechsel. Aber heute gab es schon ein erstes Kräftemessen der Talente im Parcours über eine Stilspringprüfung der Klasse M. Die Richter griffen hoch in die Notenkiste!

Mit einer glatten 9,0 setzte sich Isabelle Grandke auf dem zehnjährigen Zangersheider Hengst Quuske Z v. Quasimodo Z an die Spitze des Feldes. Zweite wurde mit 8,8 Emilia Löser im Sattel des Oldenburgers Champions League, gefolgt von Niels Carstensen, der auf Galaxie du Moulin eine 8,7 erhielt.

Alle Ergebnisse aus Braunschweig finden Sie hier.

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