Braunschweig: Henrike Ostermann mit Wertnote 9,9 zum Titel im HGW Bundesnachwuchschampionat

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Laura Bytomski, Henrike Ostermann und Luzie Jüttner, die top drei des HGW-Bundesnachwuchschampionats 2020. (© acp-fotografie-pantel.de)

Wertnote 9,0 in einem Stilspringen – eine Traumbewertung! Beim HGW Bundesnachwuchschampionat reichte das nicht, um ins Finale der besten Vier zu kommen. Bundestrainer Peter Teeuwen sprach von einem „außergewöhnlich hohen Niveau“. Auf allerhöchstem Niveau ritt Henrike Ostermann.

Schon im ersten Umlauf mit ihrem eigenen Pferd, der zehnjährigen Hannoveraner Stute Clintess v. Clinton, war die 18-jährige Henrike Ostermann eine Klasse für sich im HGW-Bundesnachwuchschampionat 2020. Wertnote 9,8 und von den Richtern der Kommentar: „Es geht nicht besser, das war einfach super harmonisch. Wir sind nur ein bisschen feige, hier die glatte Zehn zu geben.“

Das Quartett im Finale mit Pferdewechsel wurde komplettiert durch Pia Alfert auf Call me Charly Brown (9,5), Laura Bytomski auf Sky (9,4) und Luzie Jüttner im Sattel von Del-Negro (9,1). Geritten wurde wieder ein M*-Stilspringen.

Henrike Ostermann bekam nun den zehnjährigen Holsteiner Diarado-Sohn Del-Negro von Luzie Jüttner unter den Sattel. Wer dachte, die Runde auf ihrer Clintess sei nicht mehr zu toppen, wurde eines besseren belehrt: Wertnote 9,9!

Bundestrainer Peter Teeuwen gegenüber der FN über Henrike: „Man merkt ihre reiterliche Routine. Im Betrieb ihrer Eltern reitet sie viele junge Pferde und kann sich so optimal auf andere Pferde einstellen.“ Für die Zukunft prophezeit er der Löningenerin Großes: „Die letzte Saison war sie schon sehr gut unterwegs mit einem S**-Sieg in Rastede und einem tollen DJM-Auftritt in Zeiskam. Sie ist sicherlich eine Kandidatin für die internationale Junioren-Tour.“

Auf Platz zwei sprang mit exakt 19 von 20 möglichen Punkten Laura Bytomski aus Gehrden im Sattel des Hannoveraner Satisfaction-Sohnes Sky. Der sei lange verletzt gewesen, berichtete die Reiterin. Umso glücklicher ist sie, dass er nun wieder so fit ist, denn er habe „ein richtiges Kämpferherz“. War ihr mit Sky schon eine 9,4-Runde im ersten Umlauf geglückt, konnte auch sie in Runde zwei noch eins drauf setzen: 9,6 mit Pia Alferts neunjährigem Holsteiner Connor-Sohn Call me Charly Brown.

Platz drei sicherte sich die Vierte aus dem ersten Umlauf, Luzie Jüttner. Sie saß im Finale auf Henrikes Clintess und kam in Summe auf 16,6 Punkte. 16 waren es bei Pia Alfert, die Sky vorstellte.

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