CSIO5* Falsterbo: Irische und Niederländische Dominanz

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Es ist das Wochenende des Niederländers Jur Vrieling. Von Donnerstag bis Samstag gewann er bereits fünf Prüfungen. (© www.falsterbohorseshow.se)

Jur Vrieling (NED) und Bertram Allen (IRE) sind die Sieger des Tages beim CSIO5* in Falsterbo. Zufrieden können aber auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Andre Thieme sein.

Scheinbar ist Falsterbo (SWE) ein gutes Pflaster für den Niederländer Jur Vrieling. Am Nachmittag feierte er seinen fünften Sieg bei der Falsterbo Horse Show und seinen dritten mit der Holsteinerstute Acascia v. Diamant de Semilly. Die beiden gewannen schon am Donnerstag und Freitag jeweils ein Springen über 1,45 Meter. Heute war es nochmal fünf Zentimeter höher, aber für die erst neunjährige Stute scheinbar kein Problem. In 67,27 Sekunden gewannen sie die Runsten Equestrian Trophy knapp vor dem Franzosen Emeric George, der auf Rocker d’Ysieux 67,38 Sekunden bis ins Ziel brauchte. Dritter wurde der Ire Denis Lynch auf RMF Zecilie. Das Paar brauchte 68,04 Sekunden.

Irisches Triple

Am frühen Abend wurde um den Sieg im Derby über 1,50 Meter geritten. Dort zeigten die Iren, was in ihnen steckt. Allen voran Bertram Allen, der die Prüfung im Stechen für sich entschied. 49,31 Sekunden brauchte er mit seinem jungen achtjährigen Wallach Christy Jnr. für den Sieg. „Ich war schon vor ein paar Jahren mit Romanov hier und war auch fehlerfrei im Derby, wollte aber damals zu viel im Stechen. Heute hat alles gepasst. Christy ist zwar erst acht Jahre alt und es ist eher untypisch so ein Springen mit so einem jungen Pferd zu reiten, aber er hat so einen klaren Geist. Ihm ist alles egal und er gibt immer sein absolut Bestes. Er versucht, alles richtig zu machen und ist noch dazu sehr schnell. In der Qualifikation gestern merkte man ihm seine Unerfahrenheit noch an, heute hat auf den Punkt alles gepasst“, erklärt der glückliche Sieger gegenüber dem Internetportal World of Showjumping. Mit ihm schafften es noch drei weitere Reiter ins Stechen. Seine beiden Landsmänner Shane Sweetnam und Cian O’Connor wurden Dritter und Vierter. Beide ohne Fehler in 50,02 und 51,20 Sekunden. Das Nachsehen hatte der Vierte im Bunde: Peder Fredricson. Er war auf Carat Desire so schnell unterwegs, dass es für den zweiten Platz gereicht hätte, leider kam ein ärgerlicher Fehler dazu (4/49,62).

Deutschen gut

Platz sechs und sieben sicherten sich Janne Friederike Meyer-Zimmermann und André Thieme. Janne Meyer-Zimmermann hatte auf Cellagon Anna den schnellsten Achtfehlerritt im ersten Umlauf hingelegt und wurde damit Sechste. André Thieme, der auf Contadur saß, hatte ebenfalls acht Strafpunkte, war aber langsamer.

Schwedische Dominanz im Grand Prix

Im CDIO5* Grand Prix dominierten die Schweden das Viereck. Patrik Kittel und Deja siegten in der Prüfung mit 75,100 Prozent. Wenn es nach Anne Gribbons, Richterin bei M, gegangen wäre, hätte die Zweitplatzierte Tinne Vilhelmson Silfven gewonnen. Gribbons sah die Schwedin mit ihrem 14-jährigen Don Primero-Sohn Paridon Magi auf Platz eins mit 73,300 Prozent. Im Mittel reichte es aber mit 73,040 Prozent nur für Platz zwei. Rose Mathisen und ihr KWPN Hengst Zuidenwind wurden mit 72,840 Prozent Dritter.

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