Max-Theurer und Blind Date sowie Langehanenberg und Suppenkasper siegen in Cappeln

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Helen Langehanenberg und Suppenkasper beim CDI4* in Cappeln 2017 (© Michael Rzepa)

Mit Siegen von Victoria Max-Theurer mit Blind Date und Helen Langehanenberg mitg Suppenkasper hat das CDI Cappeln begonnen. Suppenkasper kam dabei knapp über 70 Prozent wegen zwei Patzern.

Helena Langehanenberg hatte sich am Wochenende vor den CHIO Aachen, wo sie mit Dampsey starten wird, in Cappeln mit Suppenkasper für die Kür-Tour entschieden. Das Gros der Reiter bei „Dressur Cappeln International“ strebte den Grand Prix Special an. Zwei größere Patzer drückten die Noten des gerade erst neunjährigen Nachwuchspferdes von Helen Langehanenberg, der im Grand Prix Special bei den Deutschen Meisterschaften in Balve die Fachwelt hatte aufhorchen lassen: Der Übergang nach der ersten Piaffe und der versammelte Trab zum Ende der Aufgabe nach Beendigung der Galopptour wollten nicht klappen. Das war teuer, am Ende reichte es aber auch mit 70,58 Prozent für den dritten internationalen Grand Prix-Sieg der Kombination. Zweite wurde mit 69,06 Prozent die US-Amerikanerin Kathleen Raine auf Breanna vor der in Bayern lebenden Österreicherin Renate Voglsang mit Fratello (68,36 Prozent). Vierter wurde Isabell Freese im Sattel des Hengstes Bordeaux aus dem Stall Schockemöhle. Das Paar erzielte 68,36 Prozent. Nach dem Verlust ihrer EM-Hoffnung Sam’s Ass hat die gebürtige Norwegerin Freese mit St. Emilion und Bordeaux zwei  Grand Prix Pferde, mit denen sie auf einen Start bei der Europameisterschaft in Göteborg hoffen kann.

Ergebnisse finden Sie hier.

Mit der Tageshöchsnote von 74,06 Prozent gelang Victoria Max-Theurer als beste Österreicherin im Grand Prix für den Special einen Siegsritt nach Maß. In die Alpenrepublik gingen die Plätze eins, zwei, vier, fünf und acht in einer der beiden Hauptprüfungen am ersten Tag. Entsprechend positiv bilanzierte die erfolgreichste österreichische Reiterin der vergangenen zehn Jahre:

Beate (Stallname von Blind Date – Anm. d. Red.) knüpft, nach ihrer langen Wettkampfpause, wieder an ihre alte Form an. Kleinigkeiten können wir noch verbessern. Es ist also noch Luft nach oben.

Michael Rzepa

Victoria Max-Theurer und Blind Date (© Michael Rzepa)

Und die Mannschaft aus Austria guckt jetzt schon über die Ostsee in Richtung Schweden. „Wir haben ein starkes Team, wie eigentlich noch nie zuvor, und einen tollen Spirit. Die EM im August im schwedischen Göteborg kann also kommen.“ Das sah auch die zweitplatzierte Belinda Weinbauer so, die auf ihrem Söhnlein Brilliant MJ 71,60 Prozent erhielt: „Trotz des einsetzenden Regens kam ich sehr gut zum Reiten. Söhnlein Brilliant MJ ist einfach ein Verlasspferd.“ Auf den Plätzen vier, fünf und acht reihten sich Astrid Neumayer mit DSP Rodriguez (69,64 Prozent), Christian Schumach auf Auheim’s Picardo (68,56 Prozent) und Renate Voglsang mit Royal Happiness OLD (67,64 Prozent) ein. Einzig der für Italien reitenden Pia Laus gelang es, die Rot-Weiß-Rote Phalanx mit Rang drei auf ihrem Shadow zu durchbrechen. Die Ergebnisse im Überblick.

Alle Ergebnisse finden Sie auf der Seite des Gestüts Vorwerk

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