Sam’s Ass von Isabell Freese plötzlich verstorben

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www.toffi-images.de (© Sam's Ass v. Sir Donnerhall in der PIaffe unter Isabell Freese (NOR) beim Finale des Louisdor-Preis 2016)

Schwerer Verlust für die norwegische Dressurreiterin Isabell Freese. Ihr Top-Pferd Sam’s Ass ist vergangene Woche plötzlich verstorben. Kleiner Trost: Sie war bei ihm bis zu seinem Ende

Isabell Freese hat ihr bestes Pferd, den Hannoveraner Wallach Sam’s Ass verloren. Der Wallach v. Samarant-Pink As ist vergangenen Mittwoch in seiner Box eingegangen, das berichtet das Internetportal Eurodressage. Der im ostfriesischen Jemgum bei Hermann Troff gezogenen Sandro Hit-Enkel wurde nur zehn Jahre alt. Die Norwegerin Isabell Freese, die unter ihrem Mädchennamen Bache nach Deutschland gekommen war, um sich dressurmäßig fortzubilden, hatte den Wallach im August 2015 erstmals auf Turnieren vorgestellt. Das Debüt in Verden im Rahmen der Weltmeisterschaft junger Dressurpferde endete mit Platz fünf in einem Prix St-Georges Special. Vorher hatte Ann-Christin Wienkamp, die den Wallach bis Klasse S gefördert hatte, ihn auch schon im Januar 2015 anlässlich des Turniers in Münster in der Halle Münsterland erfolgreich in einer Intermediaire I vorgestellt. Sam’s Ass gehörte, wie dessen Vater Samarant, Freeses Arbeitgeber Paul Schockemöhle. Isabell Freeese, die mit dem Springreiter Bastian verheiratet ist, hatte in im Sommer 2015 in Mühlen ihren Job bei Schockemöhle angetreten und unter anderem auch die Oldenburger Stute Fasine v. Fürst Romancier zum Titelgewinn im Bundeschampionat geritten.

Die Hoffnung von Freese für die EM

Der elegante Braune Sam’s Ass und die zierliche Freese waren ein tolles Paar. Acht S-Siege, davon alleine sechs auf Grand Prix-Niveau, sowie 22 weitere Platzierungen in der schweren Klasse verzeichnet das Jahrbuch Sport für die beiden. Spätestens nach Platz zwei im Finale des Louisdor-Preises 2016 hinter Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. hatten alle die Kombination Freese/Sam’s Ass auf der Liste. International hatte das Paar in Herning im März dieses Jahres sein Debüt gegeben und war knapp unter der 70-Prozent-Marke im Grand Prix geblieben. In Neumünster hatten die beiden im Februar den CDI3* Grand Prix und den dazugehörigen Grand Prix Special gewonnen.

Wie die Reiterin Eurodressage gegenüber sagte, starb der Wallach in ihrem Beisein in seiner Box an den Folgen eins Aortaabrisses. „Ich bin verzweifelt!“

 

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