Dortmund: Championatssieg beim Westfalenhallen-Debüt für Gudrun Patteet

Die Belgierin Gudrun Patteet sicherte sich heute Nachmittag das Championat der Signal Iduna in Dortmund in bestechender Form. Für ihre Konkurrenz keine Überraschung, wie sich zeigte.

15 der 60 Starter hatten das Stechen erreicht, acht von ihnen blieben auch dort strafpunktfrei. Am schnellsten war der zehnjährige Pebbles Z unter Gudrun Patteet, in uneinholbaren 30,58 Sek, fegte er durch den Stechparcours. Mit hoher Grundschnelligkeit ausgestattet, ist der braune Hengst v. Picasso Z nicht nur auf der Geraden flott unterwegs, er verliert auch keine Pace in den Wendungen. Für die beiden letzten Sprünge nahm seine Reiterin noch einmal richtig Fahrt auf und sicherte sich hier den Sieg vor Corvin unter Tim Rieskamp-Goedeking, 31,29 Sek. Der 13-jährige Contendro-Sohn steht im Besitz von Lutz Gössing, hat schon einige anspruchsvolle Springen gewinnen können und „ist, wenn er denn im Stechen ist, immer recht schnell. Heute hatten wir keine Chance“, musste sein Reiter zugeben.

„Gudrun hat einen Ferrari unter dem Sattel, das wusste ich wohl“, kommentiert der Zweitplatzierte Tim Rieskamp-Goedeking den Sieg der Belgierin Gudrun Patteet mit Sea Cost Pebbles Z im Championat von Dortmund. Das war schon Insiderwissen. In der Westfalenhalle war die 31-Jährige bis dahin eine Unbekannte, ihr diesjähriger Start der erste in Dortmund. „Ich weiß, dass das Turnier in Dortmund auf hohem Niveau ist, wollte es deshalb nutzen als Vorbereitung für die anstehenden Turniere in ’s-Hertogenbosch und Paris“, erklärt sie ihre Entscheidung für den Start in der Westfalenhalle.

An dritter Stelle platziert der Niederländer Marc Houtzager, ein häufiger Gast in Dortmund. 32,68 Sek. brauchte sein zehnjähriger Wallach Sterrehof`s Baccarat für den Parcours. Dahinter reihte sich Frankfurt-Siegerin Jörne Sprehe auf Stakki’s Jumper ein vor Janne-Friederike Meyer mit Chuck und Patrick Stühlmeyer im Sattel von Caramba

Alle Platzierten sowie die weiteren Ergebnisse des Springens finden Sie hier.

Schauen die Springreiter auch mal bei den Voltigierern vorbei, die in Dortmund ihr Weltcup-Finale bestreiten? Eher selten, müssen sie zugeben, es sei denn es gibt einen besonderen Grund. Den hat Tim Rieskamp-Goedeking, er wohnt wie Jannis Drewell im westfälischen Steinhagen. Und Drewell möchte gern Weltcup-Sieger werden, dafür wird ihm Rieskamp-Goedeking besonders fest die Daumen halten.

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