Genf: Credit Suisse Grand Prix für Roger-Yves Bost

CHI Genf 2016

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Bei anderen Turnieren geht es am Auftakttag erst einmal ruhig zu. Nicht so in Genf. Bereits der Donnerstag wartete mit einem ersten Highlight auf, dem Credit Suisse Grand Prix. Er geriet zu einem Duell der Speedspezialisten.

Roger-Yves Bost auf der neunjährigen Baloubet du Rouet-Tochter Sydney Une Prince für Frankreich gegen Abdelkebir Ouaddar aus Marokko auf seinem Spitzenpferd, dem elfjährigen Diamant de Semilly-Sohn Quickly de Kreisker – beide Pferde rührten gestern Abend im Stechen des Credit Suisse Grand Prix die Werbetrommel für die französische Springpferdezucht. Mit gerade mal zwei Hundertstel Sekunden Unterschied erreichten die beiden das Ziel. Sydney Une Prince hatte am Ende die Nase vorn mit 38,24 Sekunden. Quickly de Kreisker überquerte die Ziellinie nach 38,26 Sekunden. Roger-Yves Bost kassierte für seinen Sieg 66.000 Schweizer Franken (knapp 61.000 Euro).

Dritter wurde gestern Abend der Kanadier Eric Lamaze auf der Hannoveraner Forsyth-Tochter Fine Lady, die er im April 2014 von Holger Wulschner übernommen hatte. Hier lautete das Ergebnis: fehlerfrei in 38,49 Sekunden.

Bester Deutscher war Daniel Deußer mit dem OS-Wallach Toulago als Zehnter. Der zehnjährige Toulon-Sohn hatte einen Abwurf im Stechen und beendete die Runde nach 42,96 Sekunden. Christian Ahlmann und Taloubet Z erreichten zwar das Stechen, aber hier lief es gar nicht für den Galoubet-Sohn. Mit 19 Fehlern beendeten sie das Springen.

Ludger Beerbaum und Chiara hatten vier Fehler im ersten Umlauf, ebenso wie Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum mit Fibonacci. Marcus Ehning und Plot Blue, für den Genf sein letztes Turnier sein soll, hatten acht Strafpunkte im Umlauf.

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