Hagen: Großer Preis an Maurice Tebbel, U25 Springpokal an Hannes Ahlmann

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Maurice Tebbel mit Don Diarado – Sieger im Finale von Deutschlands U25 Springpokal 2017. (© www.paulinevonhardenberg.com)

Für die Ställe Ahlmann und Tebbel waren die Horses & Dreams 2021 in mehrfacher Hinsicht ein Erfolg.

Zwei Highlights standen heute noch im Parcours der Horses & Dreams auf dem Programm: die Qualifikation für Deutschlands U25 Springpokal, Preis der Familie Müter, und der Große Preis, zugleich erste Riders Tour-Etappe.

Im U25-Springpokal siegte der Deutsche Meister der jungen Reiter, Hannes Ahlmann auf seinem Erfolgspferd Nerrado. Fünf Paare hatten das Stechen des S***-Springens erreicht, drei blieben ein zweites Mal fehlerfrei. An die 36,83 Sekunden von Hannes und seinem Holsteiner Nekton-Sohn kam allerdings keines der nachfolgenden Paare auch nur annähernd heran.

Zweiter wurde Marvin Carl Haarmann auf Labonita (39,15), gefolgt von Niklas Betz und Contan mit gerade mal einer hundertstel Sekunde Abstand.

Das ist der sportliche Erfolg der Hengststation Ahlmann aus Schleswig-Holstein am heutigen Sonntag. Der züchterische fand auf dem Dressurviereck statt. Der Zweitplatzierte der Louisdor-Preis Qualifikation, der Hohenstein-Sohn High Five, stammt nämlich aus Ahlmann’scher Zucht.

Großer Preis an Maurice Tebbel

Auch im Großen Preis gab es einen Stall, der doppelten Grund zur Freude hatte: der Stall Tebbel. Hier waren es allerdings zwei sportliche Leistungen, die dafür Anlass gaben. Vor allem die von Maurice Tebbel auf seinem Mannschaftsbronzemedaillengewinner der Weltreiterspiele 2018, Don Diarado. Mit 42,96 Sekunden im zweiten Umlauf des 1,45 Meter-Springens sicherten sie sich den Sieg und damit die erste Etappe der Riders Tour 2021.

Das Nachsehen hatte Patrick Stühlmeyer auf seinem Star im Stall, dem Selle Francais-Hengst Varihoka du Temple (43,38).

Den zweiten Grund zum Jubeln fürs Team Tebbel lieferten Christopher Kläsener, der ja seit einiger Zeit mit Justine Tebbel liiert und ebenfalls dort stationiert ist.

Er ritt einen alten Bekannten: den inzwischen 16-jährigen Cornet Obolensky-Sohn Classic Man V, dessen Karriere mit Toni Haßmann so viel versprechend begann, um den es dann aber ruhiger wurde, nachdem sein Besitzer ihn Jeroen Dubbeldam in Beritt gegeben hatte. Mit Kläsener hat er sich offenbar gut angefreundet, wie er heute mit fehlerfreier Siegerrunde (ein Abwurf im Normalparcours) in 43,41 Sekunden demonstrierte.

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