Helsinki: Leopold van Asten gewinnt Großen Preis, Deutsche dahinter

Daniel Deußer und Clintop waren dicht dran an den Siegern im Großen Preis von Helsinki. Doch ganz hat es dann doch nicht gereicht.

(© Daniel Deußer und Clintop waren dicht dran an den Siegern im Großen Preis von Helsinki. Doch ganz hat es dann doch nicht gereicht.)

Der Große Preis im Rahmen des Weltcup-Turniers von Helsinki wurde heute zur Beute des Niederländers Leopold van Asten, der schon gestern einen guten Lauf gehabt hatte. Ihm dicht auf den Fersen waren Daniel Deußer und Hans-Dieter Dreher. Die waren aber nicht die einzigen deutschen Platzierten.

Van Asten hatte für den Großen Preis, der dem Sieger 22.000 Euro versprach, die elfjährige Zangersheider Stute Quinthago Z gesattelt, eine Quinar Z-Carthago-Tochter. Sie erfüllte die Erwartungen auf ganzer Linie, sauste in 35,77 Sekunden durch den Stechparcours und war damit nicht nur schnellstes Pferd ohne Abwurf in der zweiten Runde, sondern schnellstes Pferd insgesamt.

Neun Paare hatten das Stechen erreicht, darunter drei aus Deutschland. Am Ende war es Daniel Deußer, der mit dem zwölfjährigen belgischen Wallach Clintop v. Clinton-Calvaro Z am dichtesten dran war an der Siegerin. 35,94 Sekunden sagte Anzeigentafel nach der Überquerung der Ziellinie. Dritter wurde Hans-Dieter Dreher mit seinem Holsteiner Cool and Easy v. Contender-Riverman. Patrick Stühlmeyer und Lord Lohengrin v. Lordanos machten den deutschen Dreifacherfolg auf Rang fünf rund. Dank der schnellsten Vier-Fehler-Runde im ersten Umlauf waren auch Marcus Ehning und Singular La Silla noch im Geld. Sie wurden Zwölfte.

Der Große Preis war nicht das einzige Springen, in dem es Schleifen für deutsche Reiter gab. Mario Stevens und Credo gewannen abends noch das Masters Springen, Hans-Dieter Dreher und Callisto waren zuvor im Joker-Springen siegreich gewesen. Und Daniel Deußer reihte sich mit Hidalgo als Dritter im Helsinki Classic ein, hinter Jur Vrieling auf Arezzo und Anna-Julia Kontio für Finnland mit Fardon. Hans-Dieter Dreher und Embassy II waren in diesem Springen außerdem Siebte.