Japan sei Dank: Deutsche Springreiter doch beim Nationenpreisfinale

Otto Becker und sein Team haben in Barcelona erneut die Chance, auf dem Treppchen zu jubeln, wie hier bei der EM in Aachen.

Weil die japanischen Springreiter beschlossen haben, auf das FEI-Nationenpreisfinale in Barcelona vom 24. bis 27. September zu verzichten, kann nun Springreiter-Bundestrainer Otto Becker eine Equipe zu dem hoch dotierten Ereignis schicken.

Otto Becker: „Wir hatten die Hoffnung, dass noch jemand absagt und wir nachrücken. Das ist jetzt zum Glück passiert und darüber freuen wir uns natürlich.“ Becker plant, die EM-Silbermannschaft nach Spanien zu schicken, also Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Daniel Deußer und Meredith Michaels-Beerbaum. „Die Pferde sind weiterhin gut in Gang und wir werden diese Sache konzentriert angehen“, so Becker. Wenn er von „die Pferde“ redet, meint er wohl die EM-Pferde, also Taloubet Z, Chiara, Cornet d’Amour und Fibonacci.

Während der Saison war es Deutschland nicht gelungen, genügend Punkte fürs Finale zu sammeln. Jetzt haben sie gute Chancen, die mäßige Saison wieder wett zu machen. Der Finalwettbewerb wird in zwei Umläufen ausgetragen. Nur die acht besten Teams schaffen es nach der ersten Runde in das A-Finale. Die zehn weiteren Mannschaften dürfen in einem B-Finale noch einmal starten. „Wir wollen natürlich das A-Finale erreichen, auch wenn wir uns bewusst sind, dass das nicht einfach wird. Dort geht es nach dem ersten Umlauf wieder bei Null los“, sagte Otto Becker und ergänzte: „Wir peilen schon einen Platz auf dem Treppchen an.“

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